<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678</id><updated>2012-01-04T04:57:42.252+01:00</updated><category term='Trennung'/><category term='Gedanken'/><category term='Dylan Klebold'/><category term='Scharlachrot'/><category term='Handschrift'/><category term='Liebe'/><category term='Schule'/><category term='Selbstzweifel'/><category term='Notizzettel'/><category term='Selbsthass'/><category term='Verzweiflung'/><category term='Hochmut'/><category term='Angst'/><category term='Atem'/><category term='Comodore 64'/><category term='Wahnsinn'/><category term='Physiologie'/><category term='Fassade'/><category term='Klischees'/><category term='Einsamkeit'/><category term='The Smith'/><category term='Holmes'/><category term='Essstörungen'/><category term='Familie'/><category term='Studie'/><category term='Parabola'/><category term='Emotionen'/><category term='Musik'/><category term='Zweifel'/><category term='Isolation'/><category term='Mobbing'/><category term='Rauswurf'/><category term='Eric Harris'/><category term='Alkohol'/><category term='Vorurteile'/><category term='Amok'/><category term='Psyche'/><category term='Hass'/><category term='Freundschaft'/><category term='Leiden'/><category term='Radio'/><category term='Depersonalisierung'/><category term='Friedhof'/><category term='Leben'/><category term='Aphorisma'/><category term='Tool'/><category term='Naivität'/><category term='Hörspiel'/><category term='Missverständnis'/><category term='Welle:Erdball'/><category term='Welle Erdball'/><category term='Beziehung'/><category term='Schall und Rauch'/><category term='Gott'/><category term='Stille Post'/><category term='Auto'/><category term='Maske'/><category term='Wissenschaft'/><category term='Trauer'/><category term='Weltenschmerz'/><category term='Gewicht'/><category term='Treue'/><category term='Konfuzius'/><category term='Verlust'/><category term='glück'/><category term='Utopie'/><category term='There is a light that never goes out'/><category term='Suizid'/><category term='Mord'/><category term='Columbine'/><title type='text'>Studies in Scarlet</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>26</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-6559209729377322233</id><published>2012-01-04T04:51:00.001+01:00</published><updated>2012-01-04T04:57:42.262+01:00</updated><title type='text'>Und wenn ich falle, weine ich vor Glück.</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 15px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #eeeeee; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Es bedurfte Ihrer Zerstörung nicht mehr, als Männer und Essen. Männer, die ihr immer und immer wieder erneut die Motivation gaben, sich zu Grunde zu richten und Essen, um dies schlussendlich zu tun. Des einen Übermaß führte stets zu des anderen Reduktion und perverserweise fügte sie sich diesem Spiel, denn, obschon niemand die Regeln besser kannte, als sie selbst, zog sie stets und ständig die Nieten, ging nie über Los, kassierte also auch nie 4000 Mark und landete allerhöchstens wegen den, durch die gewählten Zerstörungsmethoden entstehenden Kosten im Gefängnis der Geldlosigkeit.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Schöne Scheiße.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Ihre Mutter pflegte über das süße Deo zu lästern, dass sie mit Vorliebe verwendete, scherzte, deshalb werde sie überdurchschnittlich häufig von Wespen gestochen. Sie allerdings war sich sicher, dass diese Biester nur instinktiv wussten, das bei ihr jeder Stachel zum Zug kommt.&amp;nbsp;&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Der Gin in Ellies Glas wurde langsam warm, während sie, den Laptop auf dem Schoß und auf dem Balkon die sterbenden Lichter des Kuhdorfs, in dem sie lebte, betrachtend, über das Wunder der Selbstzerstörung sinnierte. Mit den Zähnen fischte sie die Olive aus dem Alkohol und schickte sie im Ganzen auf die einsame Reise durch den Verdauungstrakt des Körpers, der da unter ihrem Kopf begann. In einen Gin gehört keine Olive; die untersteht einzig und alleine dem Martini! Das wusste sie, allerdings fühlte sie sich beim Gedanken, unpassendes und grausiges zu erschaffen, wohl, denn so wie die Olive nicht in den Gin, gehörte dieser Körper nicht zu ihr. Beides mögliche Unmöglichkeiten. Depersonalisierung, denn alles, was sich außerhalb ihrer weitläufigen Gedanken in der Welt des Greifbaren befand und von anderen als sie identifiziert wurde, wusste sie nicht auch nur im geringsten mit sich selbst in Einklang zu bringen. Sie war Interimsherrscherin über dieses seltsame Land, dass ihr feindlich gesonnen war und sich mit Haaren, Unförmigkeit und Fettzellen gegen die Vernachlässigung wehrte, die sie ihm zuteil werden lies. Oh, wie sie all das hasste. Jede Restriktion wurde mit Demonstration und Bürgerkrieg beantwortet, weil das niedere Volk die unglaublich komplexen und tiefgreifenden Beweggründe einfach nicht nachvollziehen konnte. Unverstandene Königin, die sie war, stand sie also über allem, verordnete Hunger und Bevölkerungsverminderung und diese Idioten fühlten sich natürlich mal wieder im Unrecht und sahen einfach nicht, dass sie im Sinne des Volkes handeln wollte - doch jeder Fortschritt wurde untergraben. Wenn Frau Merkel, beschuldigt und angeklagt, über den Bildschirm des alten Röhrenfernsehers huschte und entschuldigend schuldig dreinblickte, nickte Ellie oft verständnisvoll, denn sie wusste, wir undankbar dieser Job war, über ein Land zu regieren, dass immer nur böses wittert, alle Anweisungen und Steuererhöhungen verweigerte.&amp;nbsp;&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Der Cursor blinkte arbeitswillig vor sich hin, doch sie wartete seit Stunden vergebens, dass sich einer der Kontakte aus ihrer Facebook Chatliste dazu erbahrmte, sie aus ihrer Melancholie zu reißen, und so fixierte sie nur abwechselnd den Kadaver ihrer Stadt und den Puls des Cursors. Tatsächlich geschah so einiges, sicherlich schon fünf Fenster waren aufgeploppt und starrten sie anklagend an, doch waren es einfach nicht die richtigen Leute für diesen Tag, diesen Moment. Mit Sicherheit wohlwollendere, aufrichtige und tatsächlich an Ellie interessierte, aber eben nicht genau diese eine spezifische Person, von dessen Aktion sie im Wahnwitz ihre Erlösung abhängig macht.&amp;nbsp;&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Seufzen. Achtloses Zuklappen des Laptops mit anschließendem Fallen über dessen Ladenkabel beim Versuch, mit Ginglas, Laptop und mehreren über den Tag angelesenen Büchern gleichzeitig auf dem Arm in die Wohnung zu laufen.&amp;nbsp;&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Ob es nun am Alkohol lag, an der Plötzlichkeit des Sturzes oder an dem geringen Zugehörigkeitsgefühl ihrers Geists zu ihrem Körper, sie spürte vom Aufprall nicht sonderlich viel. Aber das zerberstende Glas schallte schmerzvoll in ihren Ohren und beim langsamen Aufrichten realisierte sie, dass nun nicht nur der Gin, sondern auch gut die Hälfte des Glases in ihrem Körper verteilt war. Beschissenes Kabel. Ein Wutanfall durchzuckte sie und mit flammenden Beschimpfungen degradierte sie das Laptopkabel zum Erzfeind. Stellvertretend für Paul bekam nun die schwarze Kunststoffschlange allen angestauten Hass des heutigen Tages ab und während sie Scherbe für Scherbe aus ihrem Fleisch puhlte, verdammte sie sich selbst dafür, dass er ihr wortlos soviel Schmerz zufügen konnte. Eigentlich war es egal, ob er sie nun anschrieb oder nicht, er verletzte sie mit beidem, doch noch schlimmer, als sie mit einem flüchtigen Hallo für den Rest des Tages vom Facebooktab abhängig zu machen, war, online zu sein, und sich gar nicht bei ihr zu melden. Ihr Laptop hatte den Sturz gottseidank heil überlebt, war er ja auch weich auf ihrem Bauch gelandet und sogleich sorgsam inspiziert worden, bevor man wenigstens erleichtert die Technik als Siegerin dieses Intermezzos küren konnte. Der Blutgeruch machte sie ganz düselig und während sie monologisierte und weiterhin das Altglas aus ihren Armen entfernte, riss eine winzige Bewegung auf dem Monitor sie aus ihrem Wutanfall. Sie sah es nur ganz verschwommen aus den Augenwinkeln und es dauerte auch nur einige Sekunden, doch auf kaum etwas war ihr Körper so unglaublich präzise konditioniert, wie auf das erspähen von einem blinkenden Facebookchatfenster.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Ohne Rücksicht auf Verluste stürzte sie mit, vor feinsten Glasfragmenten funkelnden und vor Blut tropfenden Händen auf die Tastatur und rutschte wegen der Flüssigkeit und der Hektik zunächst etwas unbeholfen auf dem Touchpad herum, bis sie endlich den Cursor am rechten Fleck hatte, um mit einem beruhigenden Ausatmen und einem bestimmenden Klick lesen zu können, was das blaue verheißungsvolle Blinken zu verbergen wusste, wie eine rote Samtdecke edelste Juwelen vor deren bewunderter Enthüllung.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Während sie seine Worte las, wusste sie, weshalb er sie angeschrieben hat. Wusste sie, was er damit bewirken will. Wusste sie, wie sie ihre eigene Antwort und die darauffolgenden Konsequenzen verletzen werden. Wusste sie, wie sehr sie es genießen wird, sich durch seine Begierde und ihre aufrichtigen Wünsche nach Nähe und Liebe zerstören wird.&amp;nbsp;&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Und Ellie wusste auch, dass Paul sich keinerlei Gedanken um Ursache und Wirkung seiner Worte gemacht hatte, als er eintippte "Heute Abend Zeit?"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-6559209729377322233?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/6559209729377322233/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2012/01/und-wenn-ich-falle-weine-ich-vor-gluck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6559209729377322233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6559209729377322233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2012/01/und-wenn-ich-falle-weine-ich-vor-gluck.html' title='Und wenn ich falle, weine ich vor Glück.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-3506917324971584717</id><published>2012-01-04T04:26:00.003+01:00</published><updated>2012-01-04T04:34:09.807+01:00</updated><title type='text'>Und so fragte ich die Motte...</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #f3f3f3; font-family: Tahoma; line-height: 15px;"&gt;Ich habe die Motte gefragt:&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;"Motte, warum das Licht? Es verbrennt dich und nimmt dich doch nie in sich auf!"&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Die Motte war empört, über soviel Missverständnis und schüttelte energisch den Kopf:&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;"Es ist der Kampf, es ist das Streben. Die verheißungsvolle Wärme, die einen durchzuckt, wenn man dem Licht ganz nahe ist. Ich kämpfe dafür, gekämpft zu haben, um des Kampfes Willen!"&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Doch ich verstand immer noch nicht. Wollte mir einfach nicht in den Sinn, weshalb man für eine Verbindung kämpfen kann, die unweigerlich irgendwann in Schmerz endet.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;"Motte, du stehst doch, insofern du den Kampf überlebst, immer mit leeren Händen da..."&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;"Ach Mensch, bist du töricht. Ich war dem Licht nahe, so nahe, wie es möglich ist, ohne zu verbrennen. Ich habe Wärme gespürt, Leere gegen Schmerz eingetauscht und im Schein des Lichts war ich endlich sichtbar und nicht mehr nur eine unscheinbares Etwas in der Nacht."&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Obwohl ich nicht glaube, gänzlich zu verstehen, so schoss mir ein Gedanke in den Kopf, der äußerst versöhnlich klang.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;"Wenn man aus dem Dunkeln ins Licht strebt, kann man dort auch sich selbst endlich erblicken, in jeder Farbe und mit jenem Kampfgeist, der einen mit Stolz die Brandwunden dieses Kampfes tragen lässt."&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-3506917324971584717?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/3506917324971584717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2012/01/und-so-fragte-ich-die-motte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/3506917324971584717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/3506917324971584717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2012/01/und-so-fragte-ich-die-motte.html' title='Und so fragte ich die Motte...'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-6820993902799570359</id><published>2012-01-04T02:12:00.000+01:00</published><updated>2012-01-04T02:12:40.504+01:00</updated><title type='text'>Dinge, die man über mich wissen kann.*</title><content type='html'>*aber definitiv nicht muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine erste große Liebe war Sherlock Holmes. Mich faszinierte stets, welchen Horizont ihm seine Selbstzerstörung ermöglichte. Welch unglaublich ausgebildeten Feinsinn und die Präzision. Arroganz geboren aus Selbstverlorenheit und Selbsthass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schreibe in Bücher. Jedes Werk, das ich besitze ist zugleich eine intime Auseinandersetzung mit Wort, Idee und Ursprung. Die dafür geernteten Naserümpfen pflanze ich beizeiten ein und züchte einen Verachtungsbaum daraus, aber psst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich morgens aufwache, hoffe ich immer für einen Moment, dass ich nicht mehr ich bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe Angst vor Menschen, die mir immer nur positive Aspekte von mir vorhalten. Menschen, die mich idealisieren, enden meistens äußerst enttäuscht. Nur auf konstruktiver Aufrichtigkeit keimt wahre Zwischenmenschlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich reduziere im Übermaß. Vermesse die Reduktion. So lange, bis es sich gleich bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Gedanken sind schrecklich flüchtig. Deshalb halte ich sie auf Notizzetteln, in Tagebüchern, auf Karten, Briefen und manchmal auch meiner Hand fest. Tintenhaufen, die niemand außer mir verstehen muss und selten jemand außer mir entschlüsseln kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Herz habe ich auf einer schottischen Insel namens Islay verloren. Dort gibt es acht Whisky Destillerien und mehr Schafe als Menschen. Und Klippen, so rau wie ungehörte Gedanken. Und Wiesen, so weit und unbegrenzt wie ein Augenblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich höre lieber, als gehört zu werden. Und dennoch rede ich gegen möglich erwachende Stille an, wie eine Irre. Weil man mich in der Stille schreien könnte, wenn man ein feines Gehört hat? Hm. Keine Ahnung, wieso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musik ist mein Seelenfänger. &amp;nbsp;Man lege mir Köder aus Gitarrenriffs und fange mich in einem Netz aus Streicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn ich Ehe zumeist überkitscht finde, so liebe ich dieses Gelübde:&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 14px; line-height: 20px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;With this hand I will lift your sorrows. Your cup will never be empty, for I will be your wine. With this candle, I will light your way into darkness. With this ring, I ask you to be mine.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich fasziniert mich einzig die Faszination. Aufrichtige Leidenschaft für irgendetwas, was auch immer, fesselt mich immer mehr, als es Reichtum, Titel oder gesellschaftliches Ansehen je könnten.&lt;br /&gt;Ein Musiker, der sein Instrument verwöhnt, ein Autor, der Worte um des Gewichts willen konstruiert... hm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und diese Liste könnte unendlich sein.&lt;br /&gt;Muss aber definitiv nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-6820993902799570359?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/6820993902799570359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2012/01/dinge-die-man-uber-mich-wissen-kann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6820993902799570359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6820993902799570359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2012/01/dinge-die-man-uber-mich-wissen-kann.html' title='Dinge, die man über mich wissen kann.*'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-4833108719263315385</id><published>2012-01-03T01:32:00.000+01:00</published><updated>2012-01-03T01:32:05.071+01:00</updated><title type='text'>Vater.</title><content type='html'>Ich war mir sicher, dich sterben gesehen zu haben.&lt;br /&gt;Habe ich dich nicht auch begraben?&lt;br /&gt;Drei Schaufeln Erde für dein Seelenheil.&lt;br /&gt;Eine rote Gerbera, weil ich Liebe schenken wollte.&lt;br /&gt;Aber dann kam all die Erde, die uns trennte.&lt;br /&gt;Wie oft habe ich dich begraben, Papa?&lt;br /&gt;Oder du mich?&lt;br /&gt;Die Erinnerung verblasst und gleicht der klaren Flüssigkeit in meiner Hand.&lt;br /&gt;Wasser oder Rum? Wer weiß das schon.&lt;br /&gt;Auf deinem Grab liegend schreibe ich dir Briefe.&lt;br /&gt;Wort um Wort voller Wünsche nach mehr Zeit.&lt;br /&gt;Nach mehr wir. Nach überhaupt einem wir.&lt;br /&gt;Maden zerfressen dich in meinem Kopf.&lt;br /&gt;Du bist Loch um Loch, nichts Greifbares.&lt;br /&gt;Eben bin ich aufgewacht.&lt;br /&gt;Im Traum bis auf den Sarg hinab gegraben, verschmiert von oben bis unten mit Muttererde.&lt;br /&gt;Der Sarg. Leer.&lt;br /&gt;Denn du bist nie wirklich gestorben.&lt;br /&gt;Nur aus meinem Leben hast du dich hinausgestorben.&lt;br /&gt;Ich zerrupfe die Gerbera. Rot.&lt;br /&gt;Und schlafe in dem Sarg ein, den mein inneres Kind erbaut hat.&lt;br /&gt;Gute Nacht, Papa.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-4833108719263315385?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/4833108719263315385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2012/01/vater.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/4833108719263315385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/4833108719263315385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2012/01/vater.html' title='Vater.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-4631095135427920019</id><published>2011-12-28T23:52:00.000+01:00</published><updated>2011-12-28T23:52:21.341+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schall und Rauch'/><title type='text'>Schall und Rauch.</title><content type='html'>Ein Leuchtfeuer der Gefühle.&lt;br /&gt;Stichflamme entzündet leicht Flammbares.&lt;br /&gt;Man könnte meinen, es gäbe nichts sinnvolleres in diesem besonderen Moment.&lt;br /&gt;Unübersehbar glimmt es in der Dunkelheit, alternierend stärker und schwächer.&lt;br /&gt;Welche Emotion ist schon absolut konstant.&lt;br /&gt;Dann Rauch, der uns einhüllt, als wären wir zwei verlorene Seelen vom gleichen Schlag in dieser dunklen Nacht.&lt;br /&gt;Leben durchflutet den Körper, beruhigt, besänftigt, erfüllt.&lt;br /&gt;Du in mir, teilweise zumindest.&lt;br /&gt;Meine Lippen liebkosen dich, umschließen sanft dein Heiligstes.&lt;br /&gt;Waren wir uns je zuvor so nah?&lt;br /&gt;Ich spüre die Glut, immer näher und heißer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein letzter Zug und ich drücke die Zigarette aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-4631095135427920019?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/4631095135427920019/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2011/12/schall-und-rauch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/4631095135427920019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/4631095135427920019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2011/12/schall-und-rauch.html' title='Schall und Rauch.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-6653838243867413219</id><published>2011-12-21T01:48:00.000+01:00</published><updated>2011-12-21T01:48:15.272+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Missverständnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stille Post'/><title type='text'>Stille Post.</title><content type='html'>Wieder Gedanken in meinem Kopf, die nicht mir gehören.&lt;br /&gt;Sie sind dir, und zugleich doch niemandem. Denn ich bedenke in rhythmischen Wiederholungen, was ich dir zu denken und zu glauben zugestehe. Über mich. Über geteilte Zeit. Über die Art und Weise, wie mein Haar an einem stürmischen Tag der Ordnung trotzt.&lt;br /&gt;Ich baue Türme aus deinen vermeintlichen Gedanken, nur um sie nieder zu reißen in eine Ahnung von Asche und dem glimmenden Nachhall einer einstigen Glut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo bin ich, wenn nicht in deinen Gedanken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlaflos umreiße ich Unterhaltungen. Belebe ich Vergangenes, nur um zu verachten, was ich glaube, dass du wissen könntest über meine Gedanken, die so unbedacht gewesen sind.&lt;br /&gt;Stille Post spiele ich. Mit mir selbst. Und die Quote für Missverständnisse ist hoch, bedenkt man, dass Gedanken so leis, so oft so unbemerkt sind.&lt;br /&gt;Der Fehler entwickelt sich, wie ein Polaroid. Langsam und immer umrissener.&lt;br /&gt;Am Ende bin ich bestürzt vom Gedanken, den ich denke, dass du ihn über mein Denken gedacht haben könntest.&lt;br /&gt;Lange Arme verlangen nach dem Ausfindigmachen des Schuldigen! Wer versagte, wer missverstand?&lt;br /&gt;Doch am Ende bleibe nur ich. Und das Missverständnis.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-6653838243867413219?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/6653838243867413219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2011/12/stille-post.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6653838243867413219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6653838243867413219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2011/12/stille-post.html' title='Stille Post.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-1413254538924807822</id><published>2011-01-26T20:52:00.003+01:00</published><updated>2011-01-26T22:16:33.253+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstzweifel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Isolation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><title type='text'>Küchenbodenphilosophie, die Zweite.</title><content type='html'>Abends.&lt;br /&gt;Ich wasche mir die Maske vom Gesicht, die die anderen Menschen einen Tag lang glauben machen konnte, ich sei einer von ihnen, ein Mitglied der Gesellschaft, ihrer Gesellschaft. Aber ich bin nur ein Spion, ein Eindringling aus einer dunklen und verdrehten kaputten Welt. Auf dem Sprung, immer auf der Flucht und auf der Hut, schleiche ich mich durch eure Welt, die auf mich so verlockend wirkt, wie all die ungefundenen Schätze auf dem Boden des Ozeans und weiß nichts mit mir anzufangen. Keinesfalls darf ich auffallen, obgleich nichts unmöglicher erscheint, als trotz meiner doch so offensichtlichen Andersartigkeit unendtdeckt zu bleiben. Und doch bin ich schon so lange unter euch unterwegs, ich, das Monster, bin mit der Zeit ein Meister der Tarnung geworden.&lt;br /&gt;Ein Lachen, oft laut, oft so unpassend und doch gerade deshalb so unglaublich uninteressant und unbedeutsam für euch, denn eigentlich wird man für euch immer unsichtbarer, desto weniger man in eurer Bild zu passen scheint. In meiner Welt fragt man sich, wieso man nicht so unsichtbar sein darf, wie man sich fühlt und man wundert sich, warum in eurer Welt nie jemand Zeit für einen anderen Menschen hat. Meine Gedanken, so voll von euch, von euren Problemen, euren Wünschen, den Melodien eures Herzens und allen Worten, die ihr so beiläufig durch den Raum tanzen lasst. Aber bin auch ich ein Gast in euren Gedanken? Beschäftigt euch, wieso das seltsame Mädchen ist, wie es ist?&lt;br /&gt;In der Welt der Beschädigten und Kaputten ist ein Wort alles und ein Blick noch soviel mehr. Hier riecht man Gedanken und schmeckt Wahrscheinlichkeiten. Die Sinne scheinen anders zu funktionieren, als bei euch, wo Worte so häufig nichts bedeuten und dann solch wichtige Posten wie Freundschaft, Liebe und Treue bekleiden möchten.&lt;br /&gt;Eindringlinge, die wir sind, bewundern wir euch, nicht in der Lage, eure Sprache zu erlernen oder eindeutig zu verstehen und stehen wartend und beobachtend unter euch, fasziniert von euren Gefühlen und eurem Denken. &lt;br /&gt;Bei uns herrscht Königin Zweifel und Fräulein Angst bittet per Television um Aufmerksamkeit. Jederzeit hören wir mehr, als es zu hören gibt und fühlen schneller, als es angebracht wäre. Ein Schmetterling ist für uns so oft schon der Sturm und wir werfen uns, ihn erblickend, die Hände über den Kopf gerissen auf den Boden. Unmöglich alleine der Gedanke, abzuwarten, wie der Flug des Schmetterlings verlaufen wird, ob er vielleicht viel mehr Freude denn Sturm und Zerstörung bringen wird, denn wir sind im Sturm aufgewachsen, haben den Schmetterling fürchten gelernt. &lt;br /&gt;Und so sind wir in eurer Welt so überfordert, weil nicht nur Schmetterlinge hinter jeder Ecke zu lauern scheinen, auch Kolibris und Falken und anderes, wunderschönes, Sturm mit sich bringendes, Getier findet sich überall.&lt;br /&gt;Jeder Schritt wird zur Mutprobe, jeder Weg zum Steilpass und ihr, trotz all unserer Bewunderung und all unseres Neids für euch, bleibt Wesen, die einen Sturm mit sich bringen könnten.&lt;br /&gt;Meine Aufgabe ist es nun, meine Maske perfekt genug aufzutragen und meine Rolle perfekt genug zu spielen, um euch körperlich nahe sein zu können, den gefährlichen Sturm aber zu umgehen, indem ich mich nicht von eurer Schönheit blenden lasse.&lt;br /&gt;Nun.&lt;br /&gt;Meine Segel sind zerschlissen, mein Haar ist wirr und mein Rumpf ist morsch - zu oft erkannte ich nicht den Kurs, den ich fuhr, war euch verfallen, wie die Seefahrer einst Lorelei - aber ich trage auf, Schicht um Schicht, ein neues, immer neues und hoffentlich unverwundbareres Ich. Doch all der Lack, die schöne Fassade, ändert nichts daran, dass ein weiterer Sturm das Wrack, das ich, treibend in eurer Welt, bin, vielleicht bersten lässt. Deshalb fahre ich heute so vorsichtig und ängstlich wie nie, krieche, schleiche und schleppe mich durch euer seltsames, bewundernswertes Ballett, hoffend, keinem von euch Schmetterlingen mehr zu verfallen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-1413254538924807822?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/1413254538924807822/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2011/01/kuchenbodenphilosophie-die-zweite.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/1413254538924807822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/1413254538924807822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2011/01/kuchenbodenphilosophie-die-zweite.html' title='Küchenbodenphilosophie, die Zweite.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-6162917329817572405</id><published>2011-01-18T22:55:00.000+01:00</published><updated>2011-01-18T22:56:34.136+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verlust'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gott'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freundschaft'/><title type='text'>Küchenbodenphilosophie.</title><content type='html'>Freund, sprach ich also, warum bist du nur so abwesend?&lt;br /&gt;Wieso glaube ich, dass der Strom deiner Gedanken am fruchtbaren Boden des Tals meiner Verzweiflung nur so vorbei rinnt; zwar nahe und doch nicht greifbar?&lt;br /&gt;Ach Freund - oder ist die Bezeichnung nun schon zu fern? - habe ich dich doch tatsächlich auf der Suche nach dir verloren? War der Weg das Ende weil das Ziel in mir selbst ist? Ich laufe durch Straßen, die so leer erscheinen und weine um Minuten, die so voll waren; mit Leben, mit Träumen und einem Funken von dem, was die Menschen allesamt im Inneren einigt, da sie es in Gott zu finden ersuchen: Gemeinschaft. War es mein Hochmut, dich beschrieben wissen zu wollen, bevor ich den Kaufvertrag unterschreibe oder war es unsere Unzulänglichkeit, Nähe und Distanz im richtigen Maße zu kalkulieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schaue auf die weiße Wand, die der Spiegel meiner Selbst ist und weiß, dass sie der Farbe bedürfte, nein, sich nach der Farbe verzehrt, die du verheißt, auf sie zu bringen, aber mein Zögern dauert nun schon viel zu lange und lässt dich, kaum, da du im Begriff bist, die unberührten Fasern mit der Fülle des Lebens, mit Erfahrung, Leid und Liebe zu gestalten, zu abstrahieren und zu erfinden, erstarren und vergessen, dass es mich gibt.&lt;br /&gt;Dann kam der Moment, in dem der Himmel aufbrach und den Weg offenbarte, der der Falsche war, doch ich ließ mich täuschen vom Prestige des Himmels und der Herrlichkeit der Oberflächlichkeit. Denn ich, das Blatt im Wind, bin nicht so unstet, wie es erscheinen könnte, sondern sehne mich nach einer Blaupause für unser aller Existenz. Doch nichts. Kein Plan und soviele Wege, die nicht nur Wegeschilder entbehren mussten, sondern auch Sinn und Zweck. Nun bin ich also hier, Freund, und weiß nicht weiter auf dem Irrweg in mir und suche nach dem, was mir von dir geblieben ist, nach all der Nähe, die wir einander zugemutet haben.&lt;br /&gt;Alte Texte scheinen von modernen Begebenheiten zu sprechen, moderne Gedanken beherbergen alte Probleme und am Maß der Unendlichkeit gemessen werden alt und modern zur alles umwebenden Gegenwart, der wir nicht entfliehen können, weil die Nähte, die uns im Flechtteppich der Zeit halten, sicherer sind, als unser Zweifeln an uns selbst im Wahnsinn einer Welt, die nicht den Namen der Freundschaft mehr kennt. Wieso ich mich über die Nähte zu beschweren wage, wenn ich doch erst kürzlich die deinen verstärkte? Nun... fixierst du nicht gerade die meinen?&lt;br /&gt;Ist es nicht unserer aller Ziel uns am Fallen zu hindern, indem wir uns behindern, ineinander verknoten und somit den Teppich einzigartig werden lassen...? Unscheinbar scheint im Gesamten ein einzelner Faden zu sein, doch Freund, sieh doch: Käme jedem Faden die Idee, es auf ein Fehlen ankommen zu lassen, käme ein Teppich denn zustande? Eigentlich fürchten wir doch nicht die Nähte, die uns halten, sondern die uns inne wohnende destruktive Kraft, die sie verwittern lässt, zuweilen auch zum Reißen bringt.&lt;br /&gt;Das Haltlos-Sein und nicht das ewigliche Band, dass nur ein Bruchstück unserer Gänze darstellt, fürchten wir. Denn auch, wenn ich heute weiß, dass es mich auf ewig schmerzen wird, mit dir verbunden zu sein, dir aber nicht nahe sein zu können, so würde es mich wohl mehr schmerzen, dich nie gekannt, geliebt, gespürt, verdammt und gepriesen haben zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, du, der du einst mein Freund warst, du bist gegangen, hast mich im Herzen verlassen, so wie ich dich. Nur der fahle Geschmack bleibt noch einen Moment, erinnert dich beim Abgang daran, dass Wehmut die Erinnerung der Einsamen, sowie Stolz die der Versager und Tränen die der Wortlosen sind.&lt;br /&gt;Und ferner kannst du mir nie sein, als wenn du nahe bist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-6162917329817572405?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/6162917329817572405/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2011/01/kuchenbodenphilosophie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6162917329817572405'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6162917329817572405'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2011/01/kuchenbodenphilosophie.html' title='Küchenbodenphilosophie.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-1312924800441638151</id><published>2011-01-12T19:07:00.003+01:00</published><updated>2011-01-23T17:05:09.481+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aphorisma'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweifel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Treue'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freundschaft'/><title type='text'>Über Freundschaft.</title><content type='html'>Ist es Freundschaft, wenn man in einer Unterhaltung mit einer Person, die man sehr schätzt und mit der man aus tiefstem Herzen gerne befreundet wäre, nach jedem Bericht aus dem eigenen Leben, nach jeder Ausführung eine Frage anhängt, nur um nicht die Verlegenheit der Stille ertragen zu müssen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es Freundschaft, jeden Tag befürchten zu müssen, der Freund habe beschlossen, es sei vielleicht doch besser, weniger intensiv befreundet zu sein und sich in unerklärte Distanz zu begeben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es Freundschaft, wenn der Freund in der zusammen verbrachten Zeit nur gute Worte für andere Menschen findet und davon auszugehen ist, dass er auch anderen gegenüber für einen als Freund kaum gutes Zeugnis reden wird. Vielleicht nicht aus böswillen, aber sicher doch aus Hemmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es Freundschaft, wenn der Freund nie Zeit für einen hat; scheinbar alle anderen Personen in der Welt über einen zu stellen scheint und dennoch in der gemeinsam verbrachten - wenigen - Zeit, mitunter der herzlichste und innigste Mensch ist, den man zu kennen glaubt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich glaube, dass es trotz allem Freundschaft sein kann, solange man sich nicht verloren, vergessen fühlt. Und fühlt man sich vergessen, ist es meist die Selbstbeschwichtigung oder die Angst davor, kein Freund sei einsamer als ein schlechter Freund, die einen noch hält.&lt;br /&gt;Jedoch ist es auch häufig fraglich, wie berechtigt die Einsamkeitsgefühle in einer Freundschaft sind und in großem Maße davon abhängig, ob man generell eine eifersüchtige Persönlichkeit ist, oder nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mir in den vergangenen Wochen, nein Monaten, so viele Gedanken darüber gemacht, wie man Freundschaft für sich persönlich definieren kann und obwohl mir von Anfang an klar war, dass ich einer allgemeingültigen Definition nie näher kommen werde, als der Sonne, so hoffte ich doch zumindest, für mich persönlich eine stellen zu können. &lt;br /&gt;Es gelang mir nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin ein paar schöne und auch kritische Aphorismen habe ich sammeln können und versuche, mich damit zufrieden zu stellen, mich in einigen von ihnen wieder zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aus dem Respekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daniel Defoe&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wenn du damit beginnst, dich denen aufzuopfern, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;George Bernard Shaw&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Unsere äußeren Schicksale interessieren die Menschen, die inneren nur den Freund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heinrich von Kleist&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde hat, wenn man Freunde nötig hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plutarch&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch, nach allen eventuell melodramatischen oder euphorischen Ansätzen während meiner Überlegungen, blieben mir immer Hesses Worte im Kopf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-1312924800441638151?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/1312924800441638151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2011/01/uber-freundschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/1312924800441638151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/1312924800441638151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2011/01/uber-freundschaft.html' title='Über Freundschaft.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-3628386122317937796</id><published>2010-11-15T22:39:00.001+01:00</published><updated>2010-11-15T22:39:44.434+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wahnsinn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Isolation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochmut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><title type='text'>Ein Mär vom Hochmut.</title><content type='html'>Es lebte einst ein Mädchen in einer abgelegenen Stadt. Die Bewohner dieser Stadt waren schon seit frühen Kindestagen der Dirn des Mädchens Hochmut und der daraus resultierenden Arroganz überdrüssig, was sie dazu veranlasste, bei einer Versammlung des Stadtrads zu beschließen, die Jungfer in einen Turm einzumauern, der einzig zwei Öffnungen hatte; eine bodennahe von der Höhe eines Melkeimers und eine direkt unter der Spitze des Turms, der immerhin der nebenstehenden Eiche an Größe in nichts nachstand.&lt;br /&gt;Sich hinter feuchtem Gemäuer in Dunkelheit wiederfindend fühlte sich das Mädchen gekränkt und unrechtmäßigerweise verurteilt, weshalb sie beschloss, zunächst schmollend gegen die kühle Mauer gelehnt zu verharren, bis sich die Dorfbewohner eines besseren besinnen und sie, immerhin von wunderschöner Gestalt und doch schon über vierzehn, wieder aus diesem dreckigen Verlies entlassen würden.&lt;br /&gt;Doch niemand kam, auch nicht, als die Nacht einsetzte und die Eingesperrte begann sich zu fragen, weshalb man sie für den Drang danach bestrafte, ihr einzig nennenswertes Talent, nämlich ihren Stolz auf ihre ansehnliche Gestalt und den samtigen Schritt, mit voller Inbrunst auszuleben.&lt;br /&gt;Ihr Blick fiel auf das Loch am Boden und sie wusste, dass sie ohne Mühe hindurch passen würde, wenn sie sich flach auf den nassen Grund legen und anschließend hindurchziehen würde.&lt;br /&gt;Sie verharrte stundenlang den Blick auf ihre scheinbare Erlösung aus der feuchten Dunkelheit des Turms gerichtet, doch auch, als der nächste Morgen gekommen war, rührte sie sich nicht. Auch nicht, als außerhalb des Turms schon wieder die Nacht ihr dunkles Gewand über Wälder und Dörfer legte, bewegte sich das Mädchen nicht. Erst ein unerwarteter Lichtschimmer über ihr, lies sie aus ihrer Starre erwachen und nach oben blicken, direkt auf die deckennahe Öffnung, die ebenfalls genau so groß war, dass sie hindurchpassen konnte.&lt;br /&gt;Wer bin ich denn noch, wenn ich mein Haupt einmal so viel tiefer senke, als das eines jeden anderen im Dorf? Ich wäre meines Stolzes beraubt und auch wenn mein Leib sich heben würde, würde meine Seele doch nimmermehr den schlammigen Grund verlassen.&lt;br /&gt;Wer bin ich noch, wenn ich des einzigen beraubt werde, das mich auszeichnet?&lt;br /&gt;Noch während sie ihren Gedanken zuende führte, drehte sie sich um und griff mit ihren kleinen Händen nach den feuchten Steinen des Gemäuers. Immer und immer wieder versuchte sie, die Mauern des Turms zu erklimmen, doch egal, wie hoch sie es bei einem glücklichen Versuch einmal schaffte, umso tiefer nur fiel sie danach, als sie den Halt verlor.&lt;br /&gt;Und als die Dorfbewohner einen Mond später kopfschüttelnd den Turm öffneten, fanden sie ihre Leiche mit dem Dach empor gestreckten Armen an die Wand des Mauerwerks gelehnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie ist gestorben, um sich nicht aufgeben zu müssen und bei lebendigem Leibe zu verrotten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-3628386122317937796?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/3628386122317937796/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/11/ein-mar-vom-hochmut.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/3628386122317937796'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/3628386122317937796'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/11/ein-mar-vom-hochmut.html' title='Ein Mär vom Hochmut.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-7632955652225446808</id><published>2010-07-04T22:30:00.000+02:00</published><updated>2010-07-04T22:31:17.846+02:00</updated><title type='text'>Zu warm zum Denken.</title><content type='html'>Deshalb nur crappy shit...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://speedtest.schnell-schreiben.de" style="display: block; width: 300px; height: 100px; background: url('http://speedtest.schnell-schreiben.de/img/badge1.png') no-repeat; padding-top: 50px; padding-left: 60px; color: #009933; font-weight: bold; text-decoration: none; font-family: Times New Roman, Arial, serif; font-size: 40px;"&gt;84 Wörter&lt;/a&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://speedtest.schnell-schreiben.de"&gt;Speedtest&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-7632955652225446808?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/7632955652225446808/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/07/zu-warm-zum-denken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/7632955652225446808'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/7632955652225446808'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/07/zu-warm-zum-denken.html' title='Zu warm zum Denken.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-2708131703808073952</id><published>2010-07-01T19:14:00.003+02:00</published><updated>2010-07-01T19:15:42.999+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='glück'/><title type='text'>Das Glück im Herzen.</title><content type='html'>Sie lachte, laut und intensiv und unüberhörbar, wie immer. Manchmal wundere ich mich darüber, woher jemand so zierliches und kleines die Energie für ein solch konstantes Lachen her nimmt. Immer wirkt sie auf jede Gruppe, zu der sie stößt, wie die Sonne auf die Welt - alles um sie scheint zu erblühen und durch ihre innere Wärme von jeder Kälte, die der Alltag zu bieten hat, befreit.&lt;br /&gt;Ich weiß nicht allzuviel über sie, erst letztes Jahr war sie an unsere Schule gekommen und hatte sich, mit ihren zuckerweißen Zähnen, die von himbeerrot glänzenden Lippen umrandet waren, im Geschichtsleistungskurs vorgestellt. Der Kurs, welcher nur einige wenige Schüler umfasste, da wir eine kleine Schule auf dem Land waren, beäugte die elegante Gestalt neugierig. Verzaubert ließ auch ich meinen Blick über ihr sanftes Gesicht und die langen mahagonifarbenen Haare gleiten und blieb an ihren blassgrauen Augen hängen, welche dezent dunkel umrandet waren.&lt;br /&gt;An diesem ersten ihrer Tage an unserer Schule trug sie ein türkisfarbenes Kleid und eine lavendelfarbene Kette um ihren schmalen Hals, wenn ich daran denke, sehe ich es heute wie damals vor mir.&lt;br /&gt;Vielleicht war es ihre außergewöhnliche Präsenz oder die Anmut ihrer Bewegungen, möglicherweise auch schlichtweg ihre infizierende Heiterkeit, ich kann es nicht genau sagen, aber irgendetwas sorgte dafür, dass alle wie verzaubert von ihr waren. Während sie sich in der Pause unserer kleinen Schülerrunde vorstellte, wiegte sie mit jedem neuen Satz ihren Kopf leicht in eine andere Richtung.&lt;br /&gt;Wenn ich mich an all das erinnere, frage ich mich, weshalb ich ihre Fröhlichkeit und das Glück, welches ich in ihrer Gegenwart empfand, nie in Frage stellte, aber vielleicht ist die Bedingungslosigkeit, die man nahe ihr spürt auch einfach ein fester Bestandteil ihrer Persönlichkeit.&lt;br /&gt;Immer, wenn wir später gemeinsam am See waren, in welchem man zwar aufgrund diverser, nicht näher definierter Verschmutzungen nicht schwimmen durfte oder wollte, an wessen mit Trauerweiden überwachsenen Ufern man jedoch gerade im Sommer mehr als gut entspannen konnte, bewunderte ich stets heimlich ihren federnden Gang. Generell beobachtete ich sie ständig und hatte, ganz im Gegensatz zu sonst, wenn ich einmal den Blick nicht von einer Frau lassen konnte, auch keinerlei Scham deshalb. Es gab einfach nichts an ihr, was mich nicht faszinierte, begonnen bei ihrem altmodischen Namen, Elisabeth, aus dem sie durch die Abkürzung Liz etwas modernes und geheimnisvolles zu machen wusste, bis zu ihrer interessanten Angewohnheit, ihre Finger beim denken stets leicht gegen ihre Lippen zu drücken. Ihre Stille im Unterricht wirkte nie teilnahmslos oder desinteressiert, sonderen sogar ein bisschen wissend und beobachtend und wenn sie sprach, gab es niemanden, der ihr nicht zuhörte.&lt;br /&gt;Manchmal erzählte sie in Freistunden, die wir im Park neben der Schule verbrachten, Geschichten von Menschen, die sie getroffen hatte und die ausnahmslos schöne Erlebnisse voller Witz und Charme durchlebten, aber nie sprach sie von sich, entgegnete jede persönliche Frage mit ihrem ergreifenden Lachen und leicht zur Seite geneigtem Kopf.&lt;br /&gt;Auch, als ich sie danach fragte, wieso sie immerzu so voller Glück ist, obwohl sie offensichtlich alleine lebte und nicht unbedingt reich zu sein schien, wollte sie wohl zunächst nicht antworten, sondern stürzte die Lippen und neigte den Kopf nach rechts. Aber nach einem Moment der Stille wand sie sich wieder zu mir und ihr herzliches Lachen wurde zu einem sanften Lächeln, dessen Bedeutung ich bis heute nicht zu benennen weiß, während sie leise sprach:&lt;br /&gt;„Viele Menschen denken, sie hätten noch soviel Zeit, um das Glück zu finden und es zu leben. Immerzu suchen sie in der Zukunft danach“, ihre Stimme brach, während aus dem Lächeln wieder das gewohnte strahlende Lachen wurde, „Aber ich bin schwer krank und meine Zukunft somit kein weiter Ozean, in dem ich beim Fischen nach dem Glück Erfolg erwarten möchte. Ich fische lieber in der Gegenwart, auch wenn sie nur ein kleiner Bach ist.“&lt;br /&gt;Sie seufzte zart.&lt;br /&gt;„Alle erhoffen sich soviel vom Werden und sind enttäuscht, weil das Werden so unbezwingbar, anstrengend und manchmal unmöglich erscheint. Sie gefallen sich manchmal sogar im Vergehen, im ziellosen umher irren, weil sie sich davor fürchten, sich selbst zu kennen.&lt;br /&gt;Dabei ist wahres Glück die Möglichkeit zu existieren, zu SEIN, ohne im Moment des Werdens zu vergehen.&lt;br /&gt;Jeder hat Glück in sich, denn Glück ist im Herzen selbst, man kann es auch nur dort und nirgendwo sonst in der Welt finden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;//im Rahmen eines schulischen Projekts entstanden und auch im Nachhinein nicht mehr verändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scharlachrote Grüße&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-2708131703808073952?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/2708131703808073952/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/07/das-gluck-im-herzen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/2708131703808073952'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/2708131703808073952'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/07/das-gluck-im-herzen.html' title='Das Glück im Herzen.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-6012911074139795759</id><published>2010-05-16T10:52:00.003+02:00</published><updated>2010-05-16T11:46:13.747+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atem'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Parabola'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tool'/><title type='text'>Von der Kunst das Leben schätzen zu lernen.</title><content type='html'>Manchmal atmet man, ohne wirklich zu sein; rein aus Gewohnheit zieht man frische Luft in die müde Lunge. Und gerade solche Momente verführen dazu, darüber nachzudenken, wie es wohl wäre, unterbände man diesen motorischen Prozess, dieses automatische Atmen und Sein.&lt;br /&gt;Man fühlt sich schwach ob der scheinbaren Grundlosigkeit des Luftholens, vermisst eine eindeutige Berechtigung und schließt beim Einatmen traurig die Augen.&lt;br /&gt;In diesen Momenten ist selbst die Dunkelheit der verschlossenen Lider dunkler als sonst und die Erwartungen der Welt mitsamt all ihrem Druck lasten schwer auf dem schmächtigen Körper. Immer ist die Welt nicht genug, bis sie schlussendlich zuviel wird.&lt;br /&gt;Ausatmen und die Augen aufreißen und vor der Flut an Farben und Impressionen erschreckend zurücktreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann erkennt man das Wunder, jetzt, hier auf diesem Planeten zu leben.&lt;br /&gt;Die Farben strahlen bunter, das Licht ist angenehm und sanft und man spürt nicht nur das Atmen, agiert bewusst, sondern wird das Atmen und saugt gierig das Leben in sich hinein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;We barely remember who or what came before this precious moment,&lt;br /&gt;We are choosing to be here right now. Hold on, stay inside&lt;br /&gt;This holy reality, this holy experience.&lt;br /&gt;Choosing to be here in&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;This body. This body holding me. Be my reminder here that I am not alone in&lt;br /&gt;This body, this body holding me, feeling eternal&lt;br /&gt;All this pain is an illusion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Tool - Parabola&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-6012911074139795759?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/6012911074139795759/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/05/von-der-kunst-das-leben-schatzen-zu.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6012911074139795759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6012911074139795759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/05/von-der-kunst-das-leben-schatzen-zu.html' title='Von der Kunst das Leben schätzen zu lernen.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-3898994764614751342</id><published>2010-05-15T19:23:00.006+02:00</published><updated>2010-05-16T19:46:23.483+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Handschrift'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Notizzettel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depersonalisierung'/><title type='text'>Notizzetteltürmchen!</title><content type='html'>Nach meinem handschriftlichen Stöckchenexkurs nun wieder zurück in der bekannten Materie, auch wenn ich von jemandem darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es nicht wirklich den Sinn des Stöckchens verfolgt, mit einem Graphiktablet zu schreiben, sondern eigentlich ein WAHRLICH handgeschriebener Text den Sinn wesentlich besser verdeutlich hätte.&lt;br /&gt;Ich gebe zu, das war eine Aktion die, wie meine Mutter es wohl benennen würde, nur von der Generation 'Nichts über meinen Computer' vollzogen werden konnte und um meinen Ruf zu retten, widme ich diesen Eintrag den Notizzettelchen, die ich in reichlicher Weise zu verwenden pflege. Man findet ein Türmchen in meinem Zimmer, ich schleppe sie mit zu Kurstreffen und habe durchaus auch in der Schule immer ein paar bei mir, um gute Ideen auf die Schnelle festhalten zu können.&lt;br /&gt;Außerdem wollte ich erwähnt haben, dass ich ein wunderschönes Tagebuch aus Cellulose besitze, welches stets gierig die Tinte meiner wechselnden Kugelschreiberfamilie - hat noch jemand außer mir ein solches Talent dafür, diese Dinger zu zerstören? - aufsaugt.&lt;br /&gt;Aber zurück zu den Notizzettelchen, den Hauptdarstellern dieses Entrys.&lt;br /&gt;Bei Lidl gab es diese Woche wundervolle ineinander verdrehte Türmchen mit richtig schönen Farbkombinationen und ich habe mir sogleich drei davon gehamstert.&lt;br /&gt;Ich habe euch sogar ein Foto von meinem Turm der Genialitäten von Morgen gemacht, interessanterweise sieht man direkt hinter ihm seinen Territorialfeind, das Graphiktablet - was mag sich wohl nach Aufnahme dieses Fotos ereignet haben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;img src="http://i42.tinypic.com/2d1jnuw.jpg" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann wirklich jedem nur ans Herz legen, das Schreiben mit Stift und Papier nicht zu verlernen und wenn es euch - wie mir - hilft, wenn das Papier surreal bunt und in abstrakter geometrischer Form vorliegt, dann ist es eben so. Aber ich glaube, dass es kaum etwas schöneres gibt, als nach vielen Jahren einmal solch eine uralte flüchtige Notiz auf einem verblichenen Notizzettelchen wiederzufinden.&lt;br /&gt;Gleichermaßen wertschätzen sollte man übrigens das Postkartenschreiben und die Liebesbrieferei, weil diese nicht nur die Fähigkeit, sich motorisch zu artikulieren trainieren, sondern auch noch anderen Menschen eine Freude bereiten können.&lt;br /&gt;Wer niemanden kennt, der sich über Postkarten und Liebesbriefe freut, darf gerne mir schreiben ;D&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-3898994764614751342?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/3898994764614751342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/05/notizzettelturmchen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/3898994764614751342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/3898994764614751342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/05/notizzettelturmchen.html' title='Notizzetteltürmchen!'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i42.tinypic.com/2d1jnuw_th.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-817967625168201073</id><published>2010-05-14T18:44:00.003+02:00</published><updated>2010-05-14T19:30:35.152+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbsthass'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Maske'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wahnsinn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fassade'/><title type='text'>Und eine Fassade aus Glas...</title><content type='html'>...die bröckelt nie und tut sie es doch einmal, so nimmt sie sich die Freiheit sofort gänzlich zu zerspringen.&lt;br /&gt;Der, der so naiv war zu denken, er könne sich hinter einer starren Fassade verstecken, das pulsierende wahnsinnige Ich von der restlichen Welt abtrennen, muss nun sehen, wie sein rohes Ich über und über mit Splittern übersäht ist. Und doch ist es nicht die vom Glas zerfetzte Oberfläche, die schmerzt und schreit, sondern das vom Fleisch umgebene Herz, welches traurig durch die dünne Scheibe der Augen in eine ach so fremde Welt blickt. Es weint ob der Enttäuschung über sich selbst, über die eigene Erbärmlichkeit und den törrichten Wunsch, jemand anderes zu sein, den es durch das feinsäuberlich bemalte Glas leben wollte.&lt;br /&gt;Nie kann man sich selbst durch eine Maske verändern, man verändert und konzentriert nur den Blickwinkel, aus dem man von anderen betrachtet wird. Und wie schön auch die Konturen des Gesichts auf dem Glas erscheinen, wie sanft es den mit Makeln gespickten Körper auch zu verhüllen weiß, umso abstrakter wirkt die Reflektion des Spiegels auf den tief hinter der selbstkreierten Trennwand verborgenen Kern des Ichs. Es starrt fassungslos auf diesen Körper, der es zu beherrbergen scheint und erkennt sich nicht. Und wenn es wie neu geboren dasteht, nachdem der Glaspanzer von den feindlichen - denn alle sind potenzielle Feinde - Kanonen des Zynismus und der Ignoranz gesprengt wurde, und ohne Rücksicht auf Verluste die blutende Oberfläche abtastet, so erkennt es sich wieder nicht, denn es hatte sich ja selbst nie kennen gelernt.&lt;br /&gt;Fahrige, weltfremde Hände gleiten über die Splitterwunden, reiben das Glas aus dem Fleisch und sehen das Leben scheinheilig aus dem Körper fliehen und es hört feinste Stückchen der Fassade auf dem Boden aufschlagen, ein leises Klirren nur. Und dann die Panik, gefolgt von rasender Verzweiflung. Man ist gebrochen und nackt, alleine und dem Tod viel näher als dem Leben und doch weiß man, das es zum Sterben nicht reicht. Man muss leben - das ist die einzige Gewissheit, doch die Ausführung ist unklar und alle Ideen höchstens schwammig.&lt;br /&gt;Bald schon wird die Welt wieder an die Türe pochen und ein makelloses Aussehen verlangen! Wie soll man nur auf die schnelle eine neue Fassade aufbauen, wo doch das perfektionieren der alten viele Stunden gekostet hat? Die Erinnerung setzt ein, wie eine alte und überholbedürftige Maschine arbeitet sie laut und schwerfällig.&lt;br /&gt;Zunächst einmal schnüre man das Ich wieder gründlich ab, mit dicken, rauen Seilen - zum reinigen und entfernen der Splitter bleibt keine Zeit und neben den entzündeten Wunden der letzten Fassadensprengung fallen die neuen kaum auf. Nun suche man sich die Ideale zusammen, die man in der Welt verkörpern möchte, schön alle nacheinander, und trage Glasschicht für Glasschicht langsam und brennend auf das rohe Fleisch auf, schleift bei Bedarf an manchen Stellen die Durchbrüche der Splitter ab und höre erst auf, wenn eine annehmbare Stabilität erzeugt worden ist.&lt;br /&gt;Durchaus ist man noch mehr als dünnhäutig, ist die neue Maske doch noch nicht einmal richtig durchgetrocknet und nicht einmal halb so dick wie die bisher genutzte und oh, dann kommt die Farbe. Mit schmerzlicher Ambivalenz hat man die Farbe lieben gelernt, denn sie überdeckt das noch sichtbare abscheuliche blutige Stück unter dem glänzenden sterilen Glas.&lt;br /&gt;Und dann steht man da, wie neu und wunderschön von Farbe und Gestalt, bekommt vor beklemmender Enge im Glaspanzer kaum noch Luft und wird zum ersten Mal von Gedanken darüber befallen, was wohl der Grund für das zerspringen der Fassade war.&lt;br /&gt;Doch das Ich ist so gut verschnürt, dass es nicht zu Sprechen fähig ist, wieder im stillen Schrei des Verdrängens verharrend, gut gehalten vom Panzer aus Glas.&lt;br /&gt;Naja, so schön Glas auch ist, das Zerspringen ist wohl die Gefahr, die man in Kauf nehmen muss, will man in einer Welt wie dieser gelten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;//Gedanken zu folgenden Worten von Stanislaw Jerzy Lec&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Wieviele Masken muss ein Mensch aufsetzen,&lt;br /&gt;um den Schlag ins Gesicht nicht zu spüren?&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So far,&lt;br /&gt;scharlachrote Grüße.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-817967625168201073?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/817967625168201073/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/05/und-eine-fassade-aus-glas.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/817967625168201073'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/817967625168201073'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2010/05/und-eine-fassade-aus-glas.html' title='Und eine Fassade aus Glas...'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-2466534409720362586</id><published>2009-12-06T21:27:00.002+01:00</published><updated>2009-12-06T21:31:39.357+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wahnsinn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essstörungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewicht'/><title type='text'>Disordered Mind.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Welch bewundernswerte Art zu Sterben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte meinen, ich sei die Meisterin darin, denn niemand kann es auch nur annähernd so wunderschön, wie ich es kann. Es zu sehen erbaut und zerstört gleichermaßen und es erscheint unmöglich, weg zu sehen. So viele Leute beschließen, zu sterben, doch niemand so auffällig still und heimlich, wie ich es tat.&lt;br /&gt;Ich bin eine Magierin und ihr bewundert mein Können, applaudiert meiner grausigen Show. Eine Show die daraus besteht, wie ich vor euren Augen verschwinde, mich in Luft auflöse - sensationell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde zur allesumschließenden Luft, die ihr atmet, werde euch beherrschen und jeden eurer Gedanken verfolgen, bis ihr euch wünscht, auch ihr könntet, was ich kann. Immer weniger von mir, Sekunde für Sekunde und ihr haltet zunächst alles für ein abgekatertes Spiel, wisst um die vermeindlichen Tricks und wartet begeistert, doch mit der Zeit werdet ihr merken, wie makaber und aufrichtig meine Show tatsächlich ist, denn ich werde verschwinden - für immer.&lt;br /&gt;Welch bewundernswerte Art zu sterben, magisch und phantastisch und nichts, was ihr dagegen tun könntet, denn ich deklariere euch zu meinen Zuschauern und ich bin kein Magier, der Assistenz aus dem Publikum schätzt. Ihr lasst euch vom funkelnden Schein berauschen, den mein Feuerwerk am Himmel zaubert und seid danach zu verblendet, um die Hölle wahr zu nehmen, in die ich euch ziehe. Es tut mir leid, aber einen gewissen Eintritt kostet die Veranstaltung des Jahrtausends schon! Nirgends verschwindet es sich so schön, stirbt es sich so schön, wie hier am Ende der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wecker klingelt zu laut und scheinbar ist es mir entgangen, einen anderen Klingelton zu programmieren, denn ich, die ich schon seit über einer halben Stunde wie eine Leiche neben meinem Handy liege und auf sein erlösendes Klingeln warte, empfinde sein Getöse mehr als unangebracht. Aber den Wecker zu überbieten, früher aufzustehen, das erscheint unmöglich, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;es passt nicht in den Plan&lt;/span&gt;. Ein Plan, der nirgends geschrieben steht und niemandem sinnig erscheinen würde, könnte ich ihn vollständig formulieren, denn dieser Plan widerstrebt jeglichen Normen, die sich die westliche Zivivisation auferlegt hat. Der elementarste Punkt dieses Plans ist das morgendliche Wiegen. Diese banale Angelegenheit entpuppt sich in meinem Leben als die alles entscheidende Instanz, Richter über gut und schlecht. Auch an diesem Morgen erhebe ich mich aus dem Bett, die nackten Füße freuen sich auf den, von der Fußbodenheizung angenehm erwärmten, Fliesenboden und ich erhebe mich, leicht wankend, aus meinem Bett und laufe in Richtung des Badezimmers. Würde man nur meinen Gang betrachten, könnte man auch denken, ich sei auf dem Weg vor Gericht, unschuldig des Mordes angeklagt, jedoch ohne Chancen, den Prozess zu gewinnen, denn für mich gibt es tatsächlich nichts zu gewinnen. Einen Moment lang starrt man die Waage an, eine schlichte Glasplatte mit Metallgestell, bevor man noch einmal auf Toilette geht und hofft, dass man dadurch noch soviel wie möglich an Gewicht verlieren kann, die Hoffnung stirbt zuletzt. Danach alles ausziehen, nicht einmal Unterwäsche kann man tragen - wer weiß schon, ob nicht die 50g des Höschens die entscheidenden 50g sind, die mich 100g mehr wiegen lassen?&lt;br /&gt;Die Waage ächzt unter dem Gewicht meines Körpers, oder zumindest kommt es mir so vor, deshalb presse ich meine Augen zusammen und nutze die Zeit, um mir noch einmal meine gestrige Nahrungsaufnahme vor Augen zu führen. Vorsichtig Trennen sich die Lider wieder voneinander und man starrt in das heimtückische Gesicht der digitalen Anzeige. Keine Veränderung, nicht mehr und auch nicht weniger. Eine Niederlage.&lt;br /&gt;Alles, was mehr als das verquere Ideal in meinem Kopf ist, ist eine Niederlage. Und je mehr Gewicht ich verliere, desto niedriger sinkt mein Ideal, also ist es durchaus realistisch zu sagen, dass der Tod mein Ziel ist. Ich bin mir dessen bewusst, ich weiß, dass ich diesen Kampf gegen mich selbst nur verlieren kann, das der Tod wie ein Schatten einer Essgestörten treuster Begleiter ist und eigentlich will ich nicht sterben, aber ich kann auch nicht aufhören, zu sterben. Ich kann doch nicht das einzige aufgeben, was ich wirklich beherrsche!&lt;br /&gt;Während ich mich mit einem frisch gebrühten Kaffee vor meinen Computer setze, gehen mir vergangene Worte meiner Mutter nicht aus dem Sinn. Worte, die in mir wiederhallen, als wäre ich hohl, als sei in mir nichts außer die scharfe Schneide dieser Wörter, die in einem absurden Strudel durch meine Gedanken jagen.&lt;br /&gt;Einen großen Schluck zu heißen Kaffee nehmen, spüren, wie er die Spieseröhre hinunter rutscht und im Magen vergebens nach Gesellschaft sucht, denn dort ist nichts und dort wird auch erst frühstens in elf Stunden etwas sein. Mein Magen ist ein einsamer Ort.&lt;br /&gt;Der Browser zeigt mir das wohlbekannte Gesicht meines Forums, ich lese mir Tagebücher durch, während mein Kaffee in meiner Hand langsam kalt wird. Intime Worte von Menschen, denen es geht wie mir, die nicht essen könnten, wenn sie wollten, die in einem Kampf gegen sich selbst gefangen sind, füllen meinen Körper und die leere in mir für einen kleinen Moment und geben mir das Gefühl von Dazugehörigkeit, welches mir den ganzen Tag über fehlen wird.&lt;br /&gt;Ein Zuhause, ein einziger sicherer Punkt in meinem Leben voller Fakten, die keine sind, sondern nur in meiner kleinen Welt existieren. Beispielsweise, dass eine Nudel dafür sorgt, dass ich nicht mehr aufhören kann, zu essen, dass eine Nudel den Weltuntergang einleitet, weil Kohlenhydrate wie Katalysatoren auf den Hunger wirken. Schwachsinn und ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weiß&lt;/span&gt; das. Aber ich kann nicht anders, als daran zu glauben, es vereinfacht die Komplexität dieses Lebens auf eine einzige Nudel, die ich nicht essen darf. Esse ich also keine Nudeln, muss ich nicht mehr essen, als ich möchte, beginne ich nicht zu fressen, nehme ich nicht zu, habe keine Probleme, schütze die Welt vor dem Untergang.&lt;br /&gt;Das Essen wird die Lösung, die ich bewältigen kann, die Lösung für mein Problem, nämlich das ich einfach zu fett bin. Dass dieser Gedanke des 'zu fett seins' einfach nur das Symptom meiner Probleme ist, das weiß ich, tief in mir auch. Aber es ist so schön einfach, anstatt meiner wahren Probleme der bösen Nudel in die Augen zu blicken und ihr überlegen zu sein. Verdammte Nudel, ich brauche dich nicht, ich bin so unendlich viel stärker als du.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...to be continued...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-2466534409720362586?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/2466534409720362586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/12/disordered-mind.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/2466534409720362586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/2466534409720362586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/12/disordered-mind.html' title='Disordered Mind.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-8804881831769143098</id><published>2009-11-21T15:51:00.005+01:00</published><updated>2009-11-21T16:55:46.266+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltenschmerz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Naivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suizid'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Isolation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essstörungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><title type='text'>Gedanken über Essstörungen I</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Iss doch einfach wieder normal!&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, was wäre denn, wenn man wieder normal essen würde? Dann würde sich meine Vergangenheit in Luft aufllösen, meine Probleme zu puren Freuden werden und der graue Schatten über meinem Leben verschwinden?&lt;br /&gt;Wer sich wirklich einer solch augenscheinlichen Illusion hin gibt, sollte lieber seine eigene Naivität bedenken, bevor er anderen Ratschläge erteilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Essen oder besser gesagt Nicht-Essen ist ein Symptom, eine Auswirkungen einer tief verwurzelten Ursache. Nur das Symptom zu bekämpfen heilt jedoch für gewöhnlich die Krankheit nicht, im Gegenteil, kann sie sogar verschlimmern. Einem Hirntumorpatienten kann es ebenso das Leben kosten, wenn man ihm gegen seine Kopfschmerzen nur ein paar Aspirin verschreibt, dem Tumor selbst aber keinerlei Achtung schenkt, wie es für einen Essgestörten tötlich sein kann, wenn man die Therapie gegen seine Krankheit auf das Aufnehmen von Nahrung beschränkt.&lt;br /&gt;Denn was bringt einen Menschen dazu, sich selbst zu foltern und zu knechten, einem Hungerstreit gegen das eigene Ich zu unterziehen? Wieviel Hass muss jemand gegen sich selbst empfinden, um sich selbst einen langsamen und erbärmlichen Tod zu verordnen?&lt;br /&gt;Nicht selten müssen die Erkrankten tief graben, um eine Antwort auf diese Frage zu finden und es ist nicht vergleichbar mit dem enthusiastischen Graben nach einem verborgenen Schatz, sondern eher ein Graben aus dem, tief in der Erde versteckten, Sarg der Essstörung heraus, zurück in die Welt.&lt;br /&gt;In eine Welt, vor der man sich fürchtet, an die man nur verzerrte und schmerzhafte Erinnerungen in sich trägt. Lieber verletzt man sich selbst, bevor man sich die Blöße gibt, von irgendetwas auf diesem Erdenballe verwundbar zu sein - sind Superhelden, die ihr eigenes Kryptonit anbauen.&lt;br /&gt;Und wenn man vom Hungern schon so abgestumpft ist, dass man den Schmerz kaum noch wahr nimmt, bleibt immernoch das selbst induzierte Erbrechen um sich selbst zu zeigen, was man von sich und der Welt hält, denn man kotzt beiden gleichermaßen direkt vor die Füße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Essstörung minimiert die große und komplizierte Welt voller Emotionen zu einem berechenbaren Konstrukt aus Kalorien, Maßen und Einheiten. Dieses Rationale kann man kontrollieren und planen, denn der biologische Körper unterliegt einigen Kausalitäten, denen er nicht entfliehen kann. Er benötigt Kalorien, Lipide, Aminiosäuren und Saccharide, um zu funktionieren und führt man ihm diese nicht oral zu, bedient er sich zwangsweise an den Depots, die er in Form von Fett angelegt hat.&lt;br /&gt;Man testet seine grenzen aus, berechnet, plant und kalkuliert, immer abhängig vom ungnädigen Urteil der Waage, bis man vergessen hat, dass es eine Zeit, ein Leben vor dieser Kausalität gab.&lt;br /&gt;Ein Leben in dem man nicht bei jedem Schritt nur daran dachte, dass er den Körper zwingt, noch emsiger mit seinen spärlichen Depots haus zu halten, sondern in dem man einfach so einen Luftsprung machte, vielleicht vor Freude oder Übermut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann spricht jemand diese sagenumwobenen Worte "Iss doch einfach wieder normal" und man fühlt sich noch unverstandener, als man es sowieso schon tut.&lt;br /&gt;Man hat beschlossen, sich selbst zu töten, vielleicht nicht einmal wissentlich, aber was ist das verhungern denn anderes?, und manche Leute denken tatsächlich, das ESSEN wäre das Problem?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naive Welt, die sich die Hände beim Graben nicht gerne schmutzig macht und es deshalb von Anfang an sein lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scharlachrote Grüße&lt;br /&gt;Scarlet&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-8804881831769143098?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/8804881831769143098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/11/gedanken-uber-essstorungen-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/8804881831769143098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/8804881831769143098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/11/gedanken-uber-essstorungen-i.html' title='Gedanken über Essstörungen I'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-3578608531920052373</id><published>2009-10-17T02:14:00.004+02:00</published><updated>2009-11-03T23:46:32.244+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mord'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hass'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dylan Klebold'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Amok'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Columbine'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mobbing'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gott'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eric Harris'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trauer'/><title type='text'>Words to talk about Part2: Dylan Klebold.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;"Die Existenz ist ein großer Korridor. Das Leben ist einer der Räume. Der Tod streicht durch die Türen und der immer existierende Antrieb ist vor allem die Neugier sich den Flur entlang zu bewegen, durch die Türen die Räume zu erforschen, den nie endenen Korridor entlang.&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;Ich bin ein Gott, ein Gott der Traurigkeit, verbannt in diese ewige Hölle."&lt;br /&gt;(Dylan Klebold)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Ein bewegendes Zitat. Assoziationen, die zu einem wirren Studel aus Zustimmung und Unklarheiten verschwimmen, bilden im Kopf das metaphorische Bild eines Schulkorridors. Lang und leer, wie er in den Pausen die stille Dämmung, zwischen den Räumen, gefüllt mit angestrengter Lautstärke, zu sein scheint, liegt er vor dem inneren Auge.&lt;br /&gt;Wenn man seine Gedanken schweifen lässt und versucht, ein Bild des Autors, der sich selbst als Gott der Traurigkeit beschreibt, zu konstruieren, erhält er eine matte und schwermütige Mimik.&lt;br /&gt;Melancholisch und abwesend suchen sich seine dunklen Augen den Weg durch diese Welt und wissen nicht, was ihnen geschieht und wie sie damit umgehen sollen, wenn sie das wahre Wesen der Menschheit erblicken.&lt;br /&gt;Für mich hat dieser Junge braune Haare, die ihm zu jeder Zeit ein wenig ins Gesicht fallen und die sein markantes Gesicht mit dem zusammen gekniffenen Mund umrahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das dieses imaginäre Bild von Dylan der Realität nicht allzu fern ist, erfuhr ich erst lange nachdem ich dieses Zitat das erste Mal las.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der  Wortlaut 'Gott der Traurigkeit', was er selbst in Anspruch nahm, zu sein, erscheint mir nach wie vor als etwas glorifizierdendes und erhebendes. Zwar wird die Wehmut in seinen Worten mehr als deutlich, jedoch deshalb das persönlich erlebte Leid in so weit zu dramatisieren, dass man sich selbst zum Gott dieser Emotion erhebt, erscheint mir zunächst sehr unglaubwürdig. Dylan beschreibt sein Leben und die Welt, in der er lebt als 'Hölle', was zu seiner göttlichen Assoziation seiner selbst passt, denn es drückt die absolute Abneigung aus und lässt zugleich verlauten, dass dies der letzte Platz ist, an den er gehöre. Mit ewig ist in diesem Zusammenhang höchst wahrscheinlich gemeint, dass es ihm scheint, als sei sie unendlich, jedoch könnte es auch eine Anspielung darauf sein, dass man ihr nicht entfliehen kann, selbst durch den Tod nicht.&lt;br /&gt;Er als Gott ist somit in der Hölle gefangen, dem letzten Ort, an dem man Gott erwarten würde, und muss das Leid aller Anderen, sterblichen, teilen. Dies wird dem Gott der Traurigkeit nicht gerecht, er hat so viel besseres verdient und solltel, über alle Menschen erhoben, im Himmel seiner überentwickelten Existenz fröhnen.&lt;br /&gt;Kein Sterblicher kann und wird jemals in der Lage sein, ihn zu verstehen oder zu übertreffen, denn er hat sich eine Stufe weiter entwickelt, besetzt die Spitze der Existenz.&lt;br /&gt;Mit übernatürlichem Instinkt und Macht geboren, zieht er in den Kampf gegen all jene schwachen Existenzen, die nicht sehen wollen, was doch so offensichtlich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und er tut es nicht alleine. Einen weiteren Gott an seiner Seite zieht er aus und lebt den Fleisch gewordenen Albtraum, fröhnt seinem Hass gegen alles niedere Leben, während er als 'natural born Killer' den Globus um einige dieser wertlosen Wesen erleichtert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~*~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man Dylans Geschichte kennt, könnte man sich vorstellen, dass seine Gedanken in etwa diesen Inhalt gehabt haben könnten, wobei man sich diesbezüglich ewiglich nur spekulativ äußern können wird. Allgemeines ungläubiges und entsetztes Kopfschütteln.&lt;br /&gt;Wie konnte der Junge nur so denken, wie nur?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, genau das ist die wichtige Frage und es ist so widerlich und ekelerregend, wenn man vernimmt, wie schnell die Politik diese Frage beantwortet haben will, indem sie die Schuld bei Killerspielen und Marilyn Manson sucht. Es wird nach einer einfach Lösung gesucht, die man dem dummen Volk als sinnvoll verkaufen kann, um sich wieder mit den wichtigen Dingen, wie beispielsweise dem bekämpfen anderer Religionen und Länder zu widmen.&lt;br /&gt;Und ach, was sind die aggressiven und blutigen Killerspiele doch für wunderbare Schuldige, verherrlichen sie doch Gewalt und Schusswaffen und lassen einen jeden Spieler den Bezug zur Realität verlieren. Und Manson, nein nein, wie sexistisch und antichristlich seine Texte doch sind! Vulgär und exhibitionistisch räkelt er sich auf der Bühne, das kann ja nur dafür sorgen, dass Jugendliche zu Waffen greifen und ihre Mitschüler erschießen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei brachte Manson eines der abzählbaren wirklich intelligenten Zitate zu diesem Thema, denn als er von Micheal Moore gefragt wurde, was er den Kindern denn erzählt hätte, antwortete er:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Nichts. Ich hätte ihnen zugehört. Das hat nämlich niemand gemacht." &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist naiv von unserer Gesellschaft, zu denken, man könne Amokläufe und Gewalttaten verhindern, indem man Killerspiele verbietet oder Mister Manson zensiert. Das ist, als würde man sich die Titelseite eines Buchs ansehen und dann zu denken, man kenne den gesamten Inhalt.&lt;br /&gt;Die Thematik ist viel zu tiefgründig, um sie in einem Blogeintrag von lächerlicher Länge abzuhandeln, aber es sollte immer genügend Zeit bleiben, um darauf hin zu weisen, dass man hinter die Kulissen schauen, tiefer graben muss, als es uns die Politiker durch die Medien vorgaukeln wollen.&lt;br /&gt;Mobbing, Rassismus, Statusrivalitäten, Klassengesellschaftsdenken und Ziellosigkeit bestimmen die Menschen nach wie vor. 'Cool' ist, wer die perfekten Maße und das nötige Kleingeld hat, wer die besten Geschichten über das Leben der anderen kennt, ist auch überall gerne gesehen, denn nichts ist ein eifriger betriebener Volkssport, als das Lästern über Mitmenschen.&lt;br /&gt;Um Abneigung gegenüber anderen auszudrücken, ist Gewalt eine gerne gesehene Methode, sei es nun psychischer oder physischer Art.&lt;br /&gt;Solche Missstände sollten betrachtet und verändert werden, aber der Aufwand und die Kosten schrecken ab - lieber schiebt man etwas kostengünstiges und profanes vor, in diesem Fall die lieben Killerspiele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was würde Dylan wohl denken, könnte er die Auswirkungen seiner Tat bewerten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scharlachrote Grüße,&lt;br /&gt;Scarlet&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-3578608531920052373?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/3578608531920052373/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/10/words-to-talk-about-part2-dylan-klebold.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/3578608531920052373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/3578608531920052373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/10/words-to-talk-about-part2-dylan-klebold.html' title='Words to talk about Part2: Dylan Klebold.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-6775622372735285747</id><published>2009-09-15T20:35:00.004+02:00</published><updated>2009-09-15T22:23:46.745+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mord'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Physiologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Friedhof'/><title type='text'>Gedankenfluss</title><content type='html'>Wie ein Schmetterling im Wind, so werden meine Gedanken hin und her geworfen, scheinen kein Ziel zu verfolgen, sondern treiben nur im Strom des Lebens und stehen entscheidungslos vor dem endlichen Angebot der Thematiken. Natürlich sind sie endlich, für mich unzählbar bleiben sie dennoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam kreist sich der Geier meiner mentalen Welt über dem doylischen Lieblingsthema ein, dem Mord. Wieder einmal stellt sich mir die Frage, ob geistiger Mord nicht ebenso geahndet werden sollte, wie es der physikalische bereits wird. Doch sofort kommen hier Problematiken auf, deren Antwort sich nicht sofort finden lässt.&lt;br /&gt;Woran misst man, wie verletzt eine Psyche, eine Seele ist? Welche Indikatoren gibt es, die die Vulnerabilität eines Geistes aufzeigen? Besitzt jeder Mensch das gleiche Potenzial für psychische Verletzungen oder ist es, wie beim physischen Körper ebenfalls, so, dass die Verletzlichkeit der Seele auch davon abhängt, wie gepflegt sie ist?&lt;br /&gt;Kann man auch bei psychischen Erkrankungen Präventionsmaßnahmen ergreifen?&lt;br /&gt;Wenn man zugelassen hat, dass die geistige Existenz einmal zerstört wurde, ist das dann irreparabel, wie beim menschlichen Körper, der nicht mehr vollkommen funktioniert, wenn er einmal für längere Zeit 'kaputt' war?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir wird klar, weshalb es bisher kein Strafregister für psychische Verletzungen gibt - es wäre viel zu kompliziert, das Maß der Zerstörung zu definieren, denn es gibt kein Röntgengerät, das Trauer misst und aus den Blutwerten werden weder Hass noch Verzweiflung ersichtlich. &lt;br /&gt;Aber wäre es nicht ungemein wichtig, diesen Menschen, deren Seele in ihnen verottet, irgendwie zu helfen? Nicht selten wird aus einer innerlich zerfressenen Person jemand, der sein Herz in den Händen trägt und die ihm angetane psychische Gewalt in physischer Gewalt kompensiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sind wir für eine Gesellschaft, wenn man blutlos ungestraft wüten und morden darf? Nein, das ist die falsche Frage. &lt;br /&gt;Was sind wir für eine Gesellschaft, wenn man blutlos wüten und morden muss; wenn es der Majorität einfach nicht möglich ist, Konflikte ohne Gewalt, sei sie physischer oder psychischer Natur, zu lösen? Kann der Mensch nicht glücklich sein, wenn er niemanden gewaltvoll unterdrückt, wenn er nicht verletzt?&lt;br /&gt;Faustkämpfe und das Wild West Revolverduell sind aus der Mode gekommen, ist ja auch einfach nicht human, wenn man jemanden schlägt oder gar tötet, nur, weil man Differenzen hat! Beleidigen wir uns lieber, zerbomben uns mit gezielten Abwürfen in Kriesengebieten gegenseitig das Selbstbewusstsein und schüren mit Sondereinsatzkomandos aus Buchstaben den Hass, bis wir über unseren mentalen Friedhof laufen können und die eigenen Gedanken in dieser bizarren Leere wider hallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So drehen die verlorenen Seelen Runde um Runde in ihrerm grauen Universum, lassen ihre vom Sinn befreiten Gedanken über den Überresten ihrer mentalen Selbst kreisen und verlieren sich in emotionslosen Gefühlen ohne Bezug zur Realität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ob man eine Packung Mon Cherié geschenkt bekommt und fest stellt, dass die Füllung, die erwartete Kirsche fehlt, und man zwar die äußerliche Perfektion vor sich hat, aber genau weiß, das man auch nicht mehr erwarten kann, als das, was man sieht.&lt;br /&gt;Gehaltloser Totenacker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein (sinnfreies) Wort zum Dienstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scharlachrote Grüße,&lt;br /&gt;Scarlet&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-6775622372735285747?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/6775622372735285747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/09/gedankenfluss.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6775622372735285747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6775622372735285747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/09/gedankenfluss.html' title='Gedankenfluss'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-5222471450800671884</id><published>2009-07-25T23:44:00.005+02:00</published><updated>2009-07-26T00:32:50.087+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verlust'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verzweiflung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emotionen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konfuzius'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><title type='text'>Words to talk about Part1: Konfuzius</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.&lt;br /&gt;Konfuzius&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weise diese Worte auch klingen, umso schwerer ist es, ihnen nach zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst einmal möchte ich mich für die Versäumnis des gestrigen Eventes entschuldigen und es wieder gut machen, indem ich es heute nachhole. Eventuell nicht so intensiv, wie es gestern der Fall gewesen wäre, dennoch bemühe ich mich um ein anständiges Maß - Beschwerden nehme ich dennoch reumütig an. ;D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum Thema.&lt;br /&gt;Natürlich hat Konfuzius schon damals weise Worte gesprochen, als er meinte, man solle jemand Geliebten nicht mit unnötiger Kraft fest halten, denn falls es der Fall sein sollte, dass er diese Liebe erwidert, würde er schon von alleine zurück finden und dann auch niemals mehr gehen.&lt;br /&gt;Aber wir alle wissen, wie unglaublich schwer es manchmal fallen kann, an einem Gefühl nicht fest zu halten, es los zu lassen. In einigen Momenten scheint es gar unmöglich, sich der magnetischen Anziehungskraft des Anderen zu entziehen und obgleich wir wissen, das es reiner Masochismus ist, der uns zum Anderen treibt, können wir nicht widerstehen.&lt;br /&gt;Wir hängen an längst vergangenen Gefühlen und Erinnerungen,  wissen nichts mit unserer emotionalen Leere anzufangen, außer dem Verflossenen hinterher zu trauern.&lt;br /&gt;Aber tief im Herzen und im Bewusstsein ist uns bewusst, dass wir nichts weiter tun können, als darauf zu vertrauen, dass die wahre Liebe zurück kehrt.&lt;br /&gt;Und falls, das alles überhaupt irgendwann einmal etwas mit Liebe zutun gehabt haben sollte, wird der Andere, da ich Liebe nicht für etwas endliches halte, irgendwann auch wieder zurück kehren.&lt;br /&gt;Wenn dies nicht der Fall sein sollte, bezweifle ich stark, dass es wirklich Liebe gewesen sein wird, die einen zueinander führte, eher der Drang und der innige Wunsch, nicht länger alleine sein zu müssen, eventuell auch die körperliche Anziehungskraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn es längst nicht so kitischig und romantisch ist, wie es klingt, für mich ist Liebe nach wie vor ein starkes Wort, welches leider häufig für absoluten nonsens missbraucht wird.&lt;br /&gt;'Ich liebe dich', Worte, die nur für die wenigsten Ohren bestimmt sind, werden um sich geschleudert, als würde man einen Verlust erziehlen, entfremde man sie nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weit.&lt;br /&gt;Scharlachrote Grüße,&lt;br /&gt;Scarlet&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-5222471450800671884?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/5222471450800671884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/words-to-talk-about-part1-konfuzius.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/5222471450800671884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/5222471450800671884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/words-to-talk-about-part1-konfuzius.html' title='Words to talk about Part1: Konfuzius'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-6141428094373083660</id><published>2009-07-22T20:53:00.003+02:00</published><updated>2009-07-23T02:07:16.661+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='There is a light that never goes out'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auto'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verzweiflung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='The Smith'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rauswurf'/><title type='text'>Songs to talk about Part1: There is a light that never goes out</title><content type='html'>Wind fährt durch die Haare und man fährt durch die belebten Straßen einer größeren Stadt. Als Beifahrer genießt man den Abend, verschwommene Lichter in allen Farben tanzen vor dem sich verdunkelnden Himmel und es riecht nach der unendlichen Weite eines scheinbar unendlichen Abends.&lt;br /&gt;Man fühlt sich in diesem Auto so geborgen, dass man sich wünscht, es würde niemals anhalten, weiter fahren bis in alle Ewigkeit, der Moment verliert die Bedeutung und es fühlt sich an, als wäre man in einem, sich heimisch anfühlenden, warmen Sog ohne Zeit und Raum, man fühlt sich, als sei dieser Auto, dieser Sitzplatz genau der Platz, an den man gehört.&lt;br /&gt;Denn ein Zuhause hat man nicht mehr, der Ort, den man lange so geschimpft hat, verdient diesen Namen nicht mehr, denn es gibt dort niemanden mehr, der einen noch brauchen würde.&lt;br /&gt;Man fährt in diesem Auto, neben dieser Person, die einem so unendlich wichtig ist, flieht vor dem Zuhause, welches keines ist, weil niemand auf einen wartet.&lt;br /&gt;Fährt, egal wo hin, einfach nur in diesem Auto bleiben, neben dieser Person und das Leben sehen, es atmen und in sich aufsaugen, weil es nicht mehr unser, sondern nur noch deren Heim ist, in dem man nicht mehr erwünscht ist.&lt;br /&gt;Egal wohin, es ist so unglaublich egal, nur nicht nach Hause, einfach niemals mehr anhalten.&lt;br /&gt;Heimatlos wie man selbst streifen die Gedanken durch die immer näher kommende Nacht und man weiß, dass es das größte Privileg wäre, jetzt mit dieser Person gemeinsam sterben zu dürfen, mit ihr in die Unendlichkeit zu fahren, niemals mehr dort hin zurück kehren müssen, wo man nicht gewollt ist. Man will das Licht sehen, unendlich viel Licht, ein Licht, welches niemals erlischt. Es wäre die schönste Art zu Sterben, die man sich vorstellen kann, jetzt neben diesem Menschen sitzend von einem Zehntonner überrollt zu werden.&lt;br /&gt;Man würde diesem wundervollen Wesen so gerne sagen, was in einem vorgeht, ihm alles sagen, keines dieser ungestümen Worte, alle voller Leidenschaft und Zuneigung, in diesem Kopf gefangen lassen, aber man kann es einfach nicht, kein Vertrauen in sich selbst und auch wenn es der einzig richtige, ja der ideale Moment zu sein scheint, man kann einfach nicht fragen.&lt;br /&gt;Nicht fragen, ob er nicht für immer weiter fahren möchte, gemeinsam dieses Licht finden, welches niemals erlischt.&lt;br /&gt;Auf der Suche nach dem niemals erlischenden Licht, welches für einen Ort steht, an welchem man dazu gehört, nicht überflüssig und unerwünscht ist, fährt man zeitlos durch die tief schwarze Nacht und ertränkt alle Ängste in der Hoffnung, dass man niemals 'Zuhause' abgesetzt wird...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich das Lied 'There is a light that never goes out' der 1982 gegründeten britischen Band The Smith höre, dann ist genau das die Geschichte, die in meinem Kopf abläuft, als wäre er ein großes Real-Leaf Kino, genau das die Emotionen, die dieser Song in mir auslöst und in denen ich mich sehr häufig wieder finde und ab und an wehmütig versinke.&lt;br /&gt;Ich beneide die unter uns, auf diesem Erdenball wandelnden, die niemals das Gefühl hatten, in ihrem 'Zuhause', in ihrer Familie nicht mehr gewünscht zu sein.&lt;br /&gt;Dieses Gefühl, als wäre man ein heimatloser Weltenwanderer ohne Ziel und Herkunft, ein Wesen ohne Berechtigung zur Existenz kenne ich ziemlich gut und ich gehe mal davon aus, dass es doch einigen ein Begriff sein sollte, wenn auch in unterschiedlicher Intensität und Wahrnehmung.&lt;br /&gt;Manchmal ist ein banaler Streit der Auslöser, schnelle Worte, die mehr ausdrücken, als sie tragen können, aber vielleicht sogar völlig anders gemeint waren, dass man sich ausgestoßen fühlt und denkt, man könne nie mehr an diesen Ort zurück kehren, da es nur noch 'deren' Zuhause ist, nicht mehr das eigene.&lt;br /&gt;Lieber Sterben, nicht mehr sein, denkt man sich, denn innerlich ist man, zwischen all der Wut und den wirren Worten, so unglaublich verzweifelt und einsam, dass der Tod so viel angenehmer erscheint, als es die augenblickliche Realität.&lt;br /&gt;Man befindet sich im Fall, denn alles, auf was man sein bisheriges Leben stützte, quasi das gesamte Fundament scheint sich in Luft aufgelöst zu haben.&lt;br /&gt;Gerade in solche Situationen suchen wir krampfhaft nach einem neuen Halt, einer neuen Grundlage, einer Sicherheit.&lt;br /&gt;Man stürzt sich, wie in diesem Song angedeutet, in eine unaussprechliche Liebe, aber auch eine Sucht kann eine solche vermeindlich sichere Lösung darstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meistens entpuppt sich diese Gefühl der Heimatlosigkeit als ein Irrtum, eine impulsive Überreaktion auf eine Auseinandersetzung oder einen unklaren Wortwechsel, aber es gibt auch jene, die nie mehr das Glück haben, sich in einer Familie heimisch nennen zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(192, 192, 192);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="color: rgb(192, 192, 192);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Take me out tonight&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Because I want to see people and i&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Want to see life&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Driving in your car&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Oh, please dont drop me home&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Because its not my home, its their&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Home, and Im welcome no more&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;And if a double-decker bus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Crashes into us&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;To die by your side&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Is such a heavenly way to die&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;And if a ten-ton truck&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Kills the both of us&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;To die by your side&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Well, the pleasure - the privilege is mine&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;The Smith - There is a light that never goes out&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="265"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/INgXzChwipY&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/INgXzChwipY&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scharlachrote Grüße,&lt;br /&gt;Scarlet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-6141428094373083660?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/6141428094373083660/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/songs-to-talk-about-part1-there-is.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6141428094373083660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6141428094373083660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/songs-to-talk-about-part1-there-is.html' title='Songs to talk about Part1: There is a light that never goes out'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-4393588954983910082</id><published>2009-07-21T00:16:00.004+02:00</published><updated>2009-07-21T18:25:53.111+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Utopie'/><title type='text'>Chroniken einer sterbenen Beziehung.</title><content type='html'>Er liegt neben ihr und weiß genau, dass er lügt, wenn er sie küsst.&lt;br /&gt;Dadurch lässt er die heile Welt, die sie so sehr braucht, für ein paar Stunden längern existieren, scheinbar. Er liebt sie nicht. Aber verletzen, verletzen will er sie auch nicht, denn sie ist ein guter Mensch. Was auch immer nun gut bedeuten mag und wie auch immer man Mensch definieren mag.&lt;br /&gt;Es war einmal so besonders, der Raum zwischen ihren Gedanken, die unendliche Weite zwischen zwei Atemzügen, die beide so eng verband, sodass sie dachten, es sei ein einziger, gemeinsamer Lufthauch.&lt;br /&gt;Alles was blieb, war die Gewissheit, dass es keinen Sinn mehr hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wusste schon lange, das sein Gewissen sie küsste, nicht sein Herz.&lt;br /&gt;Doch wenn sie seinen Puls durch die warme Haut hindurch fühlte, konnte sie einfach nicht loslassen, konnte diese Demütigung nicht zurückweisen, sondern musste den Moment halten, als sei es ihr letzter.&lt;br /&gt;Erst wenn er schlief und sie ihn betrachtete, als sei er ein Portrait, dessen Wert ihr Auftrag war zu schätzen,  fühlte sie die Grube, die seine vorgetäuschte Liebe ihn ihr aushob.&lt;br /&gt;So genau wusste sie, dass diese Grube niemals mehr gefüllt werden konnte, denn er nahm alles mit sich, höhlte sie aus, wie die Welle den Fels.&lt;br /&gt;Alles was blieb, war die Gewissheit, dass es keinen Sinn mehr hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide warten auf die erlösenden Worte des Anderen:&lt;br /&gt;"Ich brauch' dich nicht mehr".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe ist wie eine Brücke. Man verwendet sie, um sich selbst über Tiefpunkte hinweg zu trösten und den weiteren Weg zu finden. Sie ist bringt niemals einen Gewinn oder Verlust, im Endeffekt bleibt alles bei Null.&lt;br /&gt;Die Freiheit, die der Eine nach Beendung der Beziehung gewinnt, verbucht der Andere als Schmerz. Während der eine ruhig, eventuell sogar in den Armen eines neuen schlafen kann, liegt der Andere wach.&lt;br /&gt;Im Gesamten bleibt es bei Null.&lt;br /&gt;Der Breakeven Point, der Punkt, an dem sich Gewinn und Verlust präzise ausgleichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso dann das alles?&lt;br /&gt;Der Brücken wegen. Immer auf der Suche nach der idealistischen Vollkommnung des Geistes, indem wir uns mit einem anderen menschlichen Wesen mental symbiotisch verbinden.&lt;br /&gt;Symbiotisch verbinden?&lt;br /&gt;Menschen sind so naiv. Das Leben ist kein Puzzle, bei dem ein Teil exakt ein passendes Bindeglied besitzt und wir keine Enzyme für die nur ein einziges  entsprechendes Substrat vorhanden ist. Viel eher sind wir vergleichbar mit einem Haufen Kiesel, die je nachdem, wie man uns vermengt, einigermaßen akzeptable Lücken hinterlassen, quasi Freiraum, den wir in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;Diese Lücken stehen metaphorisch für die unterschiedlichen Weltsichten und Charakterzüge und da ich Menschen für weitesgehend unmodelierbar halte, sind diese Lücken nahezu unveränderbar und somit unschließbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sich 'ideal zu ergänzen' ist also reine Utopie.&lt;br /&gt;Scheitert eine Beziehung, waren die Lücken einfach unüberwindbar, was aber nicht heißt, dass man nicht dennoch soviel gemein haben kann, dass ein Leben ohne einander an Qualität verliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel heute.&lt;br /&gt;Scharlachrote Grüße,&lt;br /&gt;Scarlet&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-4393588954983910082?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/4393588954983910082/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/chroniken-einer-sterbenen-beziehung.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/4393588954983910082'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/4393588954983910082'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/chroniken-einer-sterbenen-beziehung.html' title='Chroniken einer sterbenen Beziehung.'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-1323365969373969338</id><published>2009-07-19T21:54:00.006+02:00</published><updated>2009-07-20T01:16:55.455+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hörspiel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Comodore 64'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Welle:Erdball'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radio'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Welle Erdball'/><title type='text'>People to talk about Part1: Welle:Erdball</title><content type='html'>Im Jahre 1928 schrieb Fritz Walther Bischoff eines der ersten Radiohörspiele für  einen breslauer Radiosender mit dem Titel 'Hallo! Hier Welle Erdball!'.&lt;br /&gt;62 Jahre später wird in Stadthagen nahe Hannover eine Band gegründet, die als vollwertiges Mitglied ihrer Band einen Comodore64 zählt, und die sich zunächst Projekt Honigmond nennt.&lt;br /&gt;Nicht lange später bennenen sich die Gründer Honey und A.L.F. in Feindsender 64.3 um und nicht einmal drei Jahre später erfolgte die entgültige Benennung in Welle:Erdball, benannt nach dem legendären Hörspiel von F.W. Bischoff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In denen, als Überleitung verwendeten Gedichten in Bischoffs Hörspiel findet man folgende Verse:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-family:Arial,Helvetica;"&gt;&lt;span style=""&gt;"Es geht nicht um Himmel, Hölle und Ewigkeit,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial,Helvetica;"&gt;&lt;span style=""&gt;Aber Euch, die Ihr hört, geht es an&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial,Helvetica;"&gt;&lt;span style=""&gt;Empfangen Sie bitte das Ganze wie einen Zeitungsbericht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:Arial,Helvetica;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;wählen Sie aus, was Ihnen am besten gefällt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:Arial,Helvetica;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;Der Erdball meldet sich! Symphonie der Welt!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in den Texten von Welle:Erdball findet man viele sozialkritische, postapokalyptische und technische Themen. Nicht selten wird die menschliche Leichtgläubigkeit (siehe 'Contergan'), legendäres aus der Welt der Technik (Comodore 64)  oder beinahe aufklärerisches bezüglich Religion und Glauben (siehe 'Lieber Gott...') thematisiert.&lt;br /&gt;Doch wer sind Welle:Erdball, beinahe zwanzig Jahre nach der Gründung?&lt;br /&gt;Immernoch sind die Gründer Honey und A.L.F, sowie der C64 feste Bestandteile der Band, jedoch werden sie mittlerweile von den beiden weiblichen Pendants 'Plastique' (seit 2005) und 'Frl. Venus' (seit 2003) komplettiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich sind die Menschen hinter Welle:Erdball und deren Werk deshalb relevant genug, ihnen meinen ersten Part, der Menschen, über die man reden sollte, zu widmen, weil ihre Musik, trotz der Verwendung der Töne, die uns allen aus Nintendo Games und Computern bekannt sind, niemals monoton oder langweilig wirkt. Eher gegenteilig findet sich in jedem Song eine individuelle Stimmung, geprägt durch provokante und teilweise misantrophische Texte, wider und führt, bewusst oder unbewusst, den Gedanken der Aufklärung weiter, indem es den Hörer zwingt, sich mit sich selbst und seinem Weltbild auseinander zu setzen.&lt;br /&gt;Auch die, von der Band vertretene Phrase:  &lt;i&gt;„Beweg’ dein Gehirn! Jetzt!“&lt;/i&gt; und deren Einsatz für die Erhaltung der deutschen Sprache auf einem akzeptablen Niveau sind für mich enorme Sympathieträger, nicht zuletzt sind es auch die Rhythmen, die die Wellen meiner wirren Gedankenflut ab und an mit der Ruhe des Erdballes zu synchronisieren scheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles über Welle:Erdball und deren Musik auf ihrer Internetpräsenz:&lt;br /&gt;http://www.welle-erdball.info/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scharlachrote Grüße,&lt;br /&gt;Scarlet&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-1323365969373969338?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/1323365969373969338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/people-to-talk-about-part1-welleerdball.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/1323365969373969338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/1323365969373969338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/people-to-talk-about-part1-welleerdball.html' title='People to talk about Part1: Welle:Erdball'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-8934874932888844481</id><published>2009-07-09T23:53:00.003+02:00</published><updated>2009-07-18T22:11:31.675+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltenschmerz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klischees'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wahnsinn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vorurteile'/><title type='text'>Ich trink jetzt einen Becher Wein,</title><content type='html'>Das macht das Hirn von Dämpfen rein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;"Jedermann" von Hugo von Hoffmansthal&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;C&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;H&lt;sub&gt;6&lt;/sub&gt;O.&lt;br /&gt;Ethanol.&lt;br /&gt;Alkohol.&lt;br /&gt;Jedermann konsumiert ihn, so auch ich.&lt;br /&gt;Für die Jugend ab zwölf, dreizehn Jahren ist es unerlässlich, ihm verfallen zu sein und selbst die ältesten Senioren haben ab und an eine Liason mit einem Schnäpschen.&lt;br /&gt;Da stellt sich die Frage, ob es wirklich nur der Geschmack ist, nach dem man dürstet, oder doch die berauschende Wirkung, die uns das Gefühl gibt, wir könnten uns von allem irdischen für ein paar Stunden entsagen.&lt;br /&gt;Ein paar Stündlein mal nicht passen müssen, nicht wie ein Außerirdischer fühlen, während man über diese Welt torkelt.&lt;br /&gt;Ständig werden wir in Rollen gepresst, die uns scheinbar gut stehen, in Schubladen gesteckt, weil es alles vereinfacht und man sich nicht mit dem Individuum und seiner Unberechenbarkeit außeinander setzen muss. Passt mal jemand in keine der vorgefertigen Meinungsbilder hinein, wird nicht über den Sinn des Systems sinniert, sondern der Charakter so lange rationalisiert, bis er endlich eine Schublade sein eigen nennen kann. Wir versuchen jede nur möglich existierende Form durch unser Raster zu pressen und alles was hängen bleibt, ohne Beachtung aus den Gedanken gerät, sehen wir als zu akzeptierenden Abrieb, auf den man keine Rücksicht nehmen kann, weil man keine Rücksicht nehmen will.&lt;br /&gt;Man erschafft  durch die Schubladen auch ein eigenes Wertesystem, kategorisiert Menschen und Lebewesen in wertvoll und wertlos - ignoriert den Aspekt, dass wir einzig für unser eigenes kleines Schubladenuniversum sprechen können und versticken uns in Anfeindungen und Stellungnahme. Werden wir jedoch darauf angesprochen, dass in unserem heilen Minikosmos etwas nicht stimmig erscheint, für andere sogar unwahrscheinlich oder falsch wirkt, werfen wir unseren Humor, unsere Erziehung und jegliche fadenscheinige Toleranz über Bord und verteidigen unsere Vorurteile mit der Energie einer wütenden Raubkatze, die um ihre Junges besorgt ist.&lt;br /&gt;Nein, nein! Meine Vorurteile und Klischees bekommst du nicht klein, gib' du doch deine auf! Nänänänänääänää!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man dann einer von denen ist, die den Irrsinn dieser mentalen Differenzierung erkennen und sich nicht länger der Auftrumpferei und Angeberei mit den schönsten Schubladen hingeben möchte, die Schutzschicht des Visiers, welche dafür sorgt, dass die Welt vereinfacht und farblos dargestellt wird, abzieht, wird man von der Vielfalt des Lebens regelrecht paralysiert.&lt;br /&gt;All die Farben und Formen verschwimmen hinter der, für dieses Spektrum, ungeübten Netzhaut zu einem chaotischen Sog. Der bisher durch die Schubladen und Vorurteile gut ausgesperrte Weltenschmerz bricht über einen herab und begräbt einen, sodass man nichtmehr zu unterscheiden vermag, ob es Tag oder Nacht ist.&lt;br /&gt;Man unterliegt dem Wahnsinn, bis man es langsam schafft, sich an diese Fülle, dieses Angebot zu gewöhnen, in gewisser Weise wieder ein wenig abzustumpfen. Manchen gelingt es nie, sie werden auf ewig einen ungeschützen Blick auf die Wahrheit, die Schönheit dieser Welt erhalten, doch welchen Preis müssen sie bezahlen? Wie oft werden sie diese Schönheit nicht ertragen können, unter dem Wissen der Ungewissheit zusammenbrechen und unendliche Schmerzen erleiden?&lt;br /&gt;Niemand vermag das zu sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb bremsen wir die Hektik dieser Welt mit Alkohol.&lt;br /&gt;Auch die Farben sind nicht mehr so klar und pur, sondern verschwimmen zu einem angenehmen Meer aus weichen Übergängen.&lt;br /&gt;Wir sind Flüchtlinge vor der Schönheit und der unerträglich schweren Leichtigkeit unserer Existenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scharlachrote Grüße,&lt;br /&gt;Scarlet&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-8934874932888844481?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/8934874932888844481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/ich-trink-jetzt-einen-becher-wein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/8934874932888844481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/8934874932888844481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/ich-trink-jetzt-einen-becher-wein.html' title='Ich trink jetzt einen Becher Wein,'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-5341109592250774607</id><published>2009-07-06T23:28:00.004+02:00</published><updated>2009-07-07T08:58:04.047+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hass'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mobbing'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leiden'/><title type='text'>Eine Leidenschaft, die Leiden schafft...</title><content type='html'>...ist bekanntermaßen die Wissenschaft.&lt;br /&gt;Wissbegierde war schon immer eine positive, angesehene Eigenschaft, ganz im Gegensatz zur Neugierde, die ja als eher verpöhnt gilt, weil man mit ihr sofort Kaffeekränzchen, Lästerein und Getratsche verbindet. Man bringt es sogleich mit privaten Details und intimen Angelegenheiten in Verbindung, die von Fremden aufgesogen werden, wie von einem Schwamm und danach in der Welt halbwahr und verdreht verstreut werden.&lt;br /&gt;Dass diese höchst vertraulichen Geständnisse zumeist niemanden interessiert hätten, hätten wir sie nicht als 'höchst vertraulich' deklariert, ist uns im Unterbewusstsein sicherlich bewusst, aber wir alle wissen, dass der Mensch dazu neigt, sich selbst ziemlich wichtig zu nehmen.&lt;br /&gt;So sind auch viele vom eigenen Wissensstand ungemein überzeugt und lassen keine sich bietende Situation aus, um am Besten dem gesamten Universum zu beweisen, wie gebildet und intelligent sie doch sind. Eine andere Ansicht oder Theorie wird nicht als mögliche Alternative in Betracht gezogen, sondern zum Feindbild erklärt und als persönliche Anfeindung gesehen, Konstruktivität war noch nie die Stärke unserer Gesellschaft.&lt;br /&gt;Wir fliegen lieber mit Flugzeugen in Gebäude oder legen Rohrbomben, anstatt miteinander zu reden und  auf sachlicher Ebene Meinungen auszutauschen.&lt;br /&gt;Aufgeklärt schimpfen wir uns?&lt;br /&gt;Nie waren wir unaufgeklärter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Wecker so schön sagt: "Heute hasst man modern."&lt;br /&gt;In vielen Bereichen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;denken&lt;/span&gt; wir, wir würden uns kontinuierlich bessern, aber in diesem Bereich werden wir erbärmlicherweise tatsächlich immer besser.&lt;br /&gt;Wir betreiben selbst in Kleinstgruppen hoch entwickelte Kriegsstrategie, wenden alle Waffen der Kunst an und erschwingen uns selbst verbal in unerahnte Höhen, nur um andere zu demütigen, zu verletzen und abzuwerten.&lt;br /&gt;Die Wissenschaft ist an dieser Misere nicht völlig unschuldig, denn durch viele ihrer Erkenntnisse werden diese zwischenmenschlichen Taktiken optimiert und perfektioniert, man unterfüttert seinen sinnfreien Hass mit scheinbaren Fakten, scheinbar logischen Gründen, weshalb man diese enormen Aversionen gegen Mitmenschen hegt.&lt;br /&gt;"Der hat nicht genügend rechtsdrehende Milchsäurebakterien in seinem Darm, den mag ich nicht!", hört man sie dann schreien und somit den Rest des Systems aufforden, Partei zu ergreifen.&lt;br /&gt;Abstruserweise beziehen die restlichen Mitglieder der betroffenen Gesellschaft tatsächlich Stellung, obgleich sie zuvor weder über die Anzahl der in irgend einer Weise drehenden Bakterien nachdachten, noch daran interessiert waren.&lt;br /&gt;Doch plötzlich scheint der Mangel an rechtsdrehenden Milchsäurebakterien elementar zu werden, ein augenscheinlich irrelevanter Aspekt rückt in den Fokus.&lt;br /&gt;Und wieso das?&lt;br /&gt;Wieso lassen sich Menschen vom Wesentlichen ablenken und auf belanglose kuriose Kriterien fokusieren, die vor der Hetzjagd für sie ebenso wenig interessant waren, wie die molare Masse von Brom?&lt;br /&gt;Ich schätze, weil sie nichts besseres zu tun haben und außerdem ein, in jederman verborgenes, Bedürfnis dadurch gefüttert wird, nämlich das Bedürfnis danach, jemand anderen unter sich stehend zu wissen.&lt;br /&gt;Man stuft andere Menschen in einer individuell erstellten Klassifizierung ab, um sich selbst von der Masse ab zu heben und somit das eigene Ego zu pushen.&lt;br /&gt;Oder kurz: Der Mensch liebt es, sich erhaben zu fühlen und missbraucht die Wissenschaft um diese illusorische Überlegenheit zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel dazu.&lt;br /&gt;Viele Grüße,&lt;br /&gt;Scarlet&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-5341109592250774607?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/5341109592250774607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/eine-leidenschaft-die-leiden-schafft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/5341109592250774607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/5341109592250774607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/eine-leidenschaft-die-leiden-schafft.html' title='Eine Leidenschaft, die Leiden schafft...'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5545362296278153678.post-6054872065334667571</id><published>2009-07-05T21:40:00.004+02:00</published><updated>2009-07-07T08:59:11.895+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mord'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Studie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Scharlachrot'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Amok'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suizid'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Holmes'/><title type='text'>Studien in Scharlachrot</title><content type='html'>"There’s the scarlet thread of murder running through the colourless skein of life, and our duty is to unravel it, and isolate it, and expose every inch of it."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sprach der weise Sherlock Holmes im Namen von Mister A.C. Doyle bereits im Jahre 1887.  Zu deutsch würde es wohl soviel bedeuten wie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der scharlachrote Faden des Mordes verläuft durch das farblose Knäuel des Lebens, und unsere Pflicht ist es, ihn zu entwirren, zu isolieren und jeden Zoll davon bloßzulegen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wie definieren wir Mord? Zählt der Mord an uns selbst, an der Identität unserer Gesellschaft ebenso, wie der physische Mord an einem anderen Menschen?&lt;br /&gt;Wo beginnt Mord und wo endet er? Inwiefern sollte man jemanden bestrafen, der sich selbst tötet? Sollte man es überhaupt bestrafen, schließlich verletzt er andere dadurch höchstens psychisch und das ist ja schmerzlicherweise keine Straftat. Diesbezüglich - sollte man nicht endlich beginnen, den seelischen Mord ebenfalls zu bestrafen?&lt;br /&gt;Gerade in einer Zeit, in der geistige Leichen Amok laufen und die Gefahr in Kauf nehmen, körperlich schlussendlich auch zu verenden, nur um anderen Leid zu zufügen, sich zu 'rächen'.&lt;br /&gt;'Rache'.&lt;br /&gt;Auch in 'A Study in Scarlet' war sie das Motiv, der Grund für den Mord an Enoch Drebber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber und über vieles Anderes, was man besser in einer gemütlichen Abendgesellschaft nicht diskutieren sollte, demnächst mehr auf diesem Blog.&lt;br /&gt;Für kritische Kommentare und Anmerkungen bin ich immer zu haben und wer Rechtschreibfehler findet, der darf diese getrost behalten, ich habe selbst genüngend davon ;D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scharlachrote Grüße,&lt;br /&gt;Scarlet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5545362296278153678-6054872065334667571?l=mystudyinscarlet.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/feeds/6054872065334667571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/studien-in-scharlachrot.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6054872065334667571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5545362296278153678/posts/default/6054872065334667571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mystudyinscarlet.blogspot.com/2009/07/studien-in-scharlachrot.html' title='Studien in Scharlachrot'/><author><name>Vintage.Scarlet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02188364146982919488</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-1NipfaYJIA8/TXzULZuCOUI/AAAAAAAAAL0/WkWbpyXMKJo/s220/appearance.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
